Guanakos zeigen sich den Besuchern

Nachwuchs im Zoo

In der Natur wären sie leichte Beute für den Puma. Im Zoo Dortmund haben die drei kleinen Guanakos jedoch nichts zu befürchten. Jetzt können sie von den Zoogästen bewundert werden.

DORTMUND

04.08.2011, 17:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Familie der Guanakos im Zoo Dortmund hat sich vergrößert. Gleich dreimal haben die Kamel ähnlichen Tiere Zuwachs bekommen. Die zwei kleinen Stuten Sophie und Lisa wurden am 4. Juni und am 13. Juni geboren, der kleine Hengst Michel kam am 14. Junin zur Welt. Jetzt sind sie stark genug, dass sie die Zoogäste bewundern können. Die drei kleinen Chulengos, wie die Indios die Jungtiere der Guanakos nennen, genießen unbekümmert das schöne Wetter auf der Südamerikaanlage.

In der Natur wären sie leichte Beute für Beutegreifer, wie den Puma. Auch wenn Guanakos mit ihrer wenig imposanten Größe, dem wolligen Fell und den langen Wimpern eher freundlich wirken, sind sie sehr wehrhaft. Spucken und treten gehören zu den wirksamsten Waffen der Guanakos, und auch das Gebiss der Pflanzenfresser ist nicht zu unterschätzen.Die weitläufigen Graslandschaften Südamerikas sind die Heimat der Guanakos. In den Hochebenen Chiles, Perus, Bolivien, Ecuadors und Argentiniens trotzen die Neuweltkamele der Kälte, der Hitze und dem Wassermangel. Die genügsamen Pflanzenfresser ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, aber auch von Moosen, Flechten und Wurzeln.

Aus diesen beziehen sie die nötige Feuchtigkeit, um auch ohne Wasser über einen längeren Zeitraum zurechtzukommen. Von den rauen Bedingungen unter denen ihre wilden Verwandten leben, ahnen die drei jungen Dortmunder Guanakos nichts. Sie gönnen sich lieber ab und an ein kurzes Nickerchen in der warmen Sonne.

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