Hagener Straße bleibt noch bis ins neue Jahr eine Großbaustelle

mlzHagener Straße

Schon seit Januar ist die Hagener Straße eine Großbaustelle. Besserung ist zwar in Sicht, es dauert aber noch ein paar Monate. Vor allem der erste Bauabschnitt zieht sich.

Hombruch

, 09.08.2019, 15:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gefühlt an allen Ecken und Enden der Hagener Straße wird momentan gebuddelt und gemacht. Gleich an vier Stellen laufen hier seit Januar Straßen- und Kanalbauarbeiten der Stadt Dortmund. Zumindest für drei dieser Abschnitte ist aber ein nahes Ende in Sicht.

Am längsten dauert es noch im ersten Bauabschnitt von Olpkestraße bis Bozener Straße. Hier beginnen die Kanalbauarbeiten erst am Montag (12. 8.). Laut Tiefbauamt beträgt die Bauzeit hier circa zehn Wochen. Die Straßenbauarbeiten beginnen dann erst im Januar 2020, wenn die Abschnitte zwei, drei und vier abgeschlossen sind. „Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch nicht auszuschließen“, warnt Stadt-Pressesprecher Christian Schön aber bereits.

Zweiter Bauabschnitt im September fertig

In der Zeit wird die Hagener Straße halbseitig in Richtung Innenstadt befahrbar sein. Stadtauswertiger Verkehr muss über eine Umleitung geleitet werden.

Absehbarer ist da der zweite Bauabschnitt zwischen Zillestraße und Gotthelfstraße. Hier sind die Kanalbauarbeiten bereits abgeschlossen, der Straßenbau endet Mitte September. Dann wurde die Fahrbahn ausgeschachtet und wiederhergestellt sowie der Bordstein teilweise erneuert. Dieser Teilbereich wird dann wieder für den Verkehr freigegeben.

Hagener Straße bleibt noch bis ins neue Jahr eine Großbaustelle

© Verena Schafflick

Bauabschnitt drei und vier von Mergelteichstraße bis zur Zillestraße sollen Ende des Jahres fertig sein. Auf Anfrage dieser Redaktion erklärte das Tiefbauamt, dass die Arbeiten am Kanal im August abgeschlossen werden. Der Straßenbau führt dann die Arbeiten weiter und will damit im Dezember fertig sein. „Über die Feiertage ist also mit keinen Behinderungen zu rechnen“, so Schön.

Eigentlich sollten die Arbeiten bereits im Oktober fertig sein. „Aufgrund der teils schlechten Witterung in der Vergangenheit hat sich das beabsichtigte Bauende von Ende Oktober leider auf die erste Dezemberwoche 2019 verschoben“, teilt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamtes, auf Anfrage bereits im April mit.

Die zuerst veranlassten Kosten für die Bauarbeiten betragen etwa 4.650.000 Euro. Das Tiefbauamt und die Stadtentwässerung Dortmund führen die Arbeiten durch.

Unterdessen ist die Baustelle an der Harkortstraße verschwunden. Laut DEW21 konnten die Arbeiten hier planmäßig nach drei Wochen beendet werden. Seit dem 8. Juli hatte Donetz hier neue Stromkabel verlegt.

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