Hallenbad-Betreiber im Dortmunder Süden glaubt nicht mehr an Öffnung 2020

mlzHallenbäder in Dortmund

Am Hygienekonzept hat es nicht gelegen, dass das Hallenbad in Aplerbeck schließen musste. Aber Pandemie ist eben Pandemie, also sind die Türen erst einmal wieder zu – nur wie lange?

Aplerbeck

, 04.11.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn man der Politik Glauben schenken mag, könnte es ja Anfang Dezember vielleicht wieder losgehen mit dem Schwimmen im Aplerbecker Hallenbad. Bei der SG Dortmund Süd glaubt man indes, dass der Lockdown sogar bis Ende des Jahres dauert. Für die Schwimmbegeisterten könnte das eine lange Durststrecke bedeuten.

„Wir haben erst einmal so geplant“, sagt SG-Dortmund-Süd-Kassierer Günter Miele. „Ich glaube nicht, dass wir mit den vier Wochen auskommen.“ Dabei habe man gute Konzepte gehabt. Aber es gebe eben Leute, die sich nicht an Regeln halten und denen alles kaputt machen, die sich bemühen.

Dem Verein geht viel Geld verloren

Was ganz bitter ist für den Verein, denn der SG-Süd geht als Trägerin des Bades viel Geld verloren. „Wir hoffen da auf Unterstützung vonseiten der Stadt“, sagt Miele. Schon nach dem ersten Lockdown seien die Besucherzahlen spürbar zurückgegangen. Daran war auch das umfangreiche Hygienekonzept mit Schuld.

Einbahnstraßensystem im Bad, umziehen in Sammelumkleidekabinen, Schwimmen in getrennten Bahnen, alles nicht der größte Spaßfaktor. Aber wie will der Verein die erneute Zwangspause nutzen?

„Wir haben vor, bauliche Veränderungen zu tätig, haben aber im Moment kein Geld“, sagt Miele. Der hofft, irgendwann das Hallenbad wieder öffnen zu können – vielleicht ja doch noch dieses Jahr. „Da müssen wir eben durch“, so Miele.

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