Handlungskonzept könnte Millionen für den Aufschwung bringen

3. Bürgerdialog Westerfilde

100 Seiten lang ist das integrierte Handlungskonzept für Westerfilde und Bodelschwingh. Wenn der Rat am Donnerstag das erwartete grüne Licht dafür gibt, wird die Stadt in den nächsten Jahren rund 8,5 Millionen Euro erhalten. Wir zeigen, welche Projekte als erstes geplant sind.

WESTERFILDE

, 08.12.2014, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim "3. Bürgerdialog Westerfilde" trafen sich Vertretern der Stadt, ehrenamtliche Akteure und Bürger in der Nikolaus-Kopernikus-Realschule.

Beim "3. Bürgerdialog Westerfilde" trafen sich Vertretern der Stadt, ehrenamtliche Akteure und Bürger in der Nikolaus-Kopernikus-Realschule.

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  • das Quartiersmanagement als Anlaufstelle vor Ort mit zwei Vollzeit-Kümmerern:
  • der Stadtteilfonds (35.000 Euro jährlich), der eigene Projekte mit der Bewohnerschaft ermöglicht, ohne dass die Ideengeber dafür eigenes Geld einbringen müssen. Voraussetzung: beispielsweise ein ehrenamtliches Engagement.
  • ein Freiraum- und Fassadenkonzept für Großraumanlagen (410.000 Euro). Der Schwerpunkt soll zunächst auf den Freiflächen der Siedlungen liegen.
  • Umgestaltung des Marktplatzes als Visitenkarte Westerfildes;
  • Barrierefreiheit (abgesenkte Bordsteine, Beleuchtung);
  • Umbau der Jugendfreizeitstätte Kess (Barrierefreiheit und energetische Sanierung).

Auch der Gagfah-NRW-Niederlassungsleiter Sebastian Hiese war vor Ort.

. Hiese versicherte, dass das Immobilienunternehmen den Bestand weiterentwickeln werde. Konkrete Angaben über Investitions-Strategien machte er aber nicht. Für das Sorgenkind „leerstehender Rewe-Markt“ gab es keine neuen Informationen, ebenso wenig wie für die brachliegende Tankstelle an der Westerfilder Straße. Auch für das gewünschte Bürgerhaus fehlt noch ein konkretes Konzept. Der vierte Bürgerdialog soll im April 2015 stattfinden.

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