Handy und Laptop zu Hause lassen

14.07.2008, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Notebook und Co. sollten nach Möglichkeit nicht mit in den Urlaub genommen werden, rät Dr. Finkbeiner. dpa</p>

<p>Notebook und Co. sollten nach Möglichkeit nicht mit in den Urlaub genommen werden, rät Dr. Finkbeiner. dpa</p>

Im Westen Dass die Gedanken am Anfang des Urlaubs noch beim Job sind, ist relativ normal, denn der Organismus muss sich erst auf die Situation einstellen. Der Körper braucht Zeit, um abschalten zu können, in der Regel allein eine Woche zur Senkung des Stresspegels.

Erschöpfung

In den ersten Urlaubstagen sind Unruhe und Erschöpfungszustände nach einer stressigen Phase im Beruf daher gar nicht so ungewöhnlich. Wer allerdings auch im Urlaub ständig erreichbar und präsent ist, erschwert es seinem Gehirn, völlig abzuschalten. Handy, Notebook und Co. bleiben daher besser zu Hause.

Wenn sich ein Kontakt zum Betrieb absolut nicht vermeiden lässt, sollte man feste Zeiten vereinbaren, beispielsweise an zwei Tagen pro Woche von 9 bis 10 Uhr. Telefonate und Mailboxabrufe zu anderen Zeiten sind tabu. "Günstiger ist es allerdings, während des gesamten Urlaubs komplett darauf zu verzichten, denn auch phasenweise Erreichbarkeit für den Arbeitgeber oder Kollegen geht mit einem Defizit an Erholung einher", weiß Dr. Finkbeiner.

Burnout-Syndrom

Wenn sich die Gedanken an den Beruf die gesamten zwei oder drei Urlaubswochen auch nach Beherzigung aller Tipps und Ratschläge partout nicht abstellen lassen oder Ruhephasen sogar als quälend erlebt werden, kann dies auf eine ernstzunehmende Gefährdung durch ein so genanntes Burnout-Syndrom hindeuten. In solchen Fällen sollte unbedingt eine Abklärung durch den Psychiater oder Psychologen erfolgen, empfiehlt Dr. Finkbeiner..

Dr. Manuela Michel

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