Hausfriedensbruch und Drogenbesitz: Polizei muss störrischen Mann zur Bahnhofs-Wache tragen

Dortmunder Hauptbahnhof

Erst Hausfriedensbruch, dann Widerstand gegen Polizisten und am Ende auch noch der Versuch, Drogen zu verstecken: Ein 20-Jähriger hat am Dortmunder Hauptbahnhof die Bundespolizei beschäftigt.

Dortmund

09.03.2020, 12:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein 20-jähriger Hagener hat am Wochenende für viel Beschäftigung bei der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof gesorgt. In der Nacht zu Sonntag sei die Bundespolizei zunächst darüber informiert worden, dass sich ein Mann immer wieder Zutritt zu einem Laden verschaffen wollte.

Das Problem: Der 20-Jährige hatte bereits Hausverbot in dem Geschäft. Als die Beamten dann an dem Laden eintrafen und die Personalien des Mannes kontrollieren wollten, habe der Hagener sie verweigert.

Auf dem Weg zur Wache habe sich der Mann laut Bundespolizei immer wieder fallen lassen. Das endete schließlich damit, dass die Beamten den 20-Jährigen zur Wache tragen mussten. Beim "Transport" griff er sich dann in den Schritt und versuchte, ein Tütchen Marihuana in seiner Hand zu verstecken, so die Polizei.

Mehrere Tütchen Drogen

Auch im weiteren Verlauf habe er Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei geleistet. Schließlich fanden die Beamten insgesamt zehn Tütchen Marihuana – diese stellten sie sicher.

Gegen den 20-Jährigen wurden gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet: Zum einen wegen Hausfriedensbruch, zum anderen wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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