Hengstenberg: OB-Bedauern halbherzig

DORTMUND Als halbherzigen Versuch, das zerrüttete Verhältnis zwischen Oberbürgermeister Dr. Langemeyer und „seiner“ SPD wieder zu kitten, bewertet CDU-Ratsfraktionschef Frank Hengstenberg das „Bedauern“ des Oberbürgermeisters nach dessen Lügen-Vorwürfen gegen den SPD-Unterbezirksvorsitzenden Franz-Josef Drabig.

von Von Oliver Volmerich

, 23.10.2007 / Lesedauer: 2 min
Hengstenberg: OB-Bedauern halbherzig

Frank Hengstenberg.

Auch die CDU wertet dies nicht als förmliche Entschuldigung. Damit finde „der Abgesang auf Langemeyer eine nahtlose Fortsetzung“, glaubt Hengstenberg: „Der Oberbürgermeister muss weiter kleine Brötchen backen, wenn er das Ende seiner Amtszeit im Jahr 2009 überhaupt noch erleben möchte.“

Nächste Sollbruchstelle wird nach Auffassung der CDU-Fraktion die ausbleibende Förderung für ein Museum im U-Turm sein, bei der SPD und Grüne auf 80 Prozent aus der Landeskasse bzw. EU-Mitteln gehofft hatten. „Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Landesregierung auf gar keinen Fall eine 80-prozentige Förderung für den U-Turm geben wird. Spätestens dann ist die Demontage des Oberbürgermeisters komplett“, meint Hengstenberg.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt