Hochschule vor Ort will in der Nordstadt für Chancengleichheit sorgen

Nordstadt

Seit sieben Jahren ist die Hochschule in der Nordstadt vertreten, um junge Menschen aus Nicht-Akademikerfamilien zu erreichen und die Chancengleichheit zu verbessern. Das wurde gefeiert.

von Verena Halten

Nordstadt

, 22.03.2019, 12:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hochschule vor Ort will in der Nordstadt für Chancengleichheit sorgen

Anise (links) und Aleyna Sari feierten gemeinsam mit FH-Rektor Wilhelm Schwick das siebenjährige Bestehen der Hochschule vor Ort in der Nordstadt. © Verena Halten

Mit der Fachhochschule (FH) vor Ort sollen junge Menschen aus Nicht-Akademikerfamilien und mit Migrationshintergrund angesprochen werden, um den Talenten in der Nordstadt laut Rektor Wilhelm Schwick Bildungschancen zu eröffnen.

Beraten werden diese Jugendlichen von engagierten Studierenden (Study Scouts) in der Nordstadtgalerie, Bornstraße 142. Sie helfen ihnen bei der Zukunftsplanung. Indem sie Stärken und Interessen mit diesen ausarbeiten, um im besten Fall ein geeignetes Studienfach an der FH zu finden. Wie viele junge Menschen dort beraten werden und in den vergangenen sieben Jahren erfolgreich studierten, das ist laut FH-Leiterin Stefanie Braunstein jedoch „nicht messbar“.

Team der FH gibt Mut und Motivation

Das Team der FH gibt „Mut und Motivation“, findet Anise Sari. Sie studiert im dritten Semester Soziale Arbeit. Ihre Schwester Aleyna will Lehrerin werden und macht in diesem Jahr ihren Bachelor. „Ich persönlich hatte keine schöne Schulzeit“, sagt sie. Sie will versuchen, die Fehler ihrer Lehrer nicht zu wiederholen. Die gaben ihr das Gefühl, „nicht gut genug zu sein.“

Durch ein festes Jahresprogramm sollen zukünftig noch mehr junge Menschen aus der Nordstadt erreicht werden: „Um die Chancengleichheit und die Bildungsgerechtigkeit in dieser Stadt zu verbessern“, so Braunstein. Beraten wird montags von 10 bis 16 Uhr, dienstags und mittwochs von 8 bis 18 Uhr sowie donnerstags und freitags von 10 bis 14 Uhr.

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