Höchstleistungen und Rekorde – das zählt. Das bringt Aufmerksamkeit

mlzKolumne: Gott und die Welt

Der Weltgebetstag gilt als weltweit größte Basisbewegung christlicher Gemeinden. Allein in Dortmund gab es 100 Veranstaltungen. Das Motto: „Steh auf und geh!“.

von Von Heike Proske

Dortmund

, 08.03.2020, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit 1927 feiern in inzwischen mehr als 120 Ländern Christinnen und Christen ein großes ökumenisches internationales Fest. Das größte ökumenische Beisammensein weltweit. Ein echter Rekord! In diesem Jahr mit ungefähr 150 Millionen Menschen. Weltgebetstag – am ersten Freitag im März verbinden Christen und Christinnen unterschiedlicher Konfessionen ihr Gebet mit konkretem Handeln für Frieden, Gerechtigkeit und Frauenrechte.

Der Weltgebetstag gilt als weltweit größte Basis-Bewegung christlicher Gemeinden. Bei diesem Aktionstag geht es darum, informiert zu beten und betend zu handeln.

In jedem Jahr steht ein Land dieser Erde im Mittelpunkt. In 2020 war das Simbabwe. Informationen über das Land, die Politik und Kultur, über Herausforderungen und speziell zur Situation der Frauen prägten das Miteinander in fast 100 Veranstaltungen allein in Dortmund am vergangenen Freitag.

Unter dem Motto: „Steh auf und geh!“ gab es szenische Darstellungen, Lieder und Köstlichkeiten, Filmausschnitte und kulturelle Eindrücke in Gottesdiensten und Feiern zu erleben. Bunt und vielfältig waren Angebote, Uhrzeiten, Menschen.

Ermutigung auch für Dortmund

Wir erfuhren, dass Simbabwe – seit 1980 unabhängig – viele wertvolle Bodenschätze hat. Dennoch ist das Land im südlichen Afrika mit 17 Millionen Menschen hoch verschuldet. Inflation und Hunger prägen den Alltag vor allem vieler Frauen. Da brauchen fast alle Menschen die Ermutigung: „Steh auf und geh! Handle! Rückt näher zusammen und gebt aufeinander Acht!“

Beim anschließenden Austausch in gemeinschaftlicher Atmosphäre waren wir uns einig. Diese Ermutigung können wir hier in Dortmund genauso gebrauchen. Darum: „Steh auf und geh! Gemeinsam können wir viel erreichen, wenn wir aufeinander achten!“ Wer weiß, was wir damit für Rekorde aufstellen können! Dazu tauschen wir uns aus am ersten Freitag im März 2021 mit Informationen und Texten aus Vanuatu!

Heike Proske ist Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund.
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