Hörder Kult-Pommesbude: Schon wieder Aufregung um den beliebten Imbiss

mlzAlfred-Trappen-Straße

Neue Aufregung um die Kult-Pommesbude im Hörder Zentrum. Erst eine Reparatur. Dann heruntergelassene Rollläden. Schließlich ein schlechter Scherz.

Hörde

, 26.10.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Passantin grüßt freundlich: „Sie ziehen zum Phoenix-See?“ Thomas Rommel verneint. „So haben schon mehrere Kunden reagiert“, sagt er. Dabei reicht er reihenweise Currywurst-Pommes aus dem Schalter der Hörder Kult-Pommesbude. Die Frage der Passantin kommt nicht von ungefähr.

Am Montag vergangener Woche haben die Betreiber einen Defekt am Grill. Das Gerät löst ständig den FI-Schalter aus. Ein Elektriker kann den Schaden nur provisorisch reparieren.

Die Familie Rommel muss ihren Imbiss an der Alfred-Trappen-Straße vorübergehend schließen. Sie klebt einen handschriftlichen Hinweis in einer Klarsichthülle an die Rolllade: „Liebe Kunden, der Imbiss ist wegen einer Reparatur bis Donnerstag geschlossen. Vielen Dank für ihr Verständnis.“

Unbekannte erlauben sich schlechten Scherz

Die Lieferung des Ersatzteils dauert. Ein Freund der Familie will den Aushang aktualisieren – und traut seinen Augen nicht. Nun ist von einem Unbekannten ein Computerausdruck in der Hülle. „Ab sofort ist unser Imbiss geschlossen!“, steht da. Und: „Wir sind umgezogen zum Phoenixsee. Thomas/Christel“

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Ein schlechter Scherz. „Merkwürdig“, sagt Rommel, „und äußerst geschäftsschädigend. Wir werden darauf angesprochen, verschiedene Kunden kommen nicht mehr.“ Seit dem Frühjahr droht der Kult-Pommesbude das Aus, weil das ganze Gebäude an der Alfred-Trappen-Straße abgerissen werden soll. Rommel stellt nun nach der neuerlichen Aufregung um die Zukunft der kleinen Pommesbude klar: „Wir halten das solange aufrecht, bis das Ganze geregelt ist.“

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