Hohe Qualität des Mittagessens in den offenen Ganztagsschulen garantieren

DORTMUND Fünf Grundschulen haben es jetzt amtlich: Das in ihren offenen Ganztagsbereichen (OGS) angebotene Mittagessen schmeckt nicht nur den Kindern, es erfüllt auch hohe Ansprüche an die Qualität der Ernährung.

von Ludwig Overmann

, 31.03.2009, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Da fast 50 Prozent der Kinder im Grundschulalter in Dortmund die offene Ganztagsschule besuchen, gleichzeitig die Erfahrung zeige, dass viele Familien ihrem Nachwuchs keine qualitativ hochwertig Ernährung anböten, sei die warme Mittags-Verpflegung ein wesentlicher Baustein der täglichen Nahrungsversorgung der richtige Ansatzpunkt. Für ca. 2,50 Euro bekommen die Kinder täglich Fisch oder Fleisch, Kartoffeln, Reis, Nudeln und Gemüse oder Salat, zum Nachtisch können sich die Schüler auf Obst, Joghurt oder Pudding freuen.

Außen den im Lehrgang vermittelten Standards in Sachen Ernährungsqualität hat die Uni die  OGS-Mitarbeiter mit den Regeln der Hygiene-Verordnung vertraut gemacht:: Da geht es ebenso um die Bekleidung bei der Essensausgabe, um die Belehrung in Sachen Infektionsschutz beim Gesundheitsamt, die Dokumentation, die Temperatur der Lebensmittel bei der Anlieferung wie bei der Verteilung. Anhand von Checklisten trainierten die Kursteilnehmer, die Qualität der Speisen und die Hygtiene eigenständig in Theorie und Praxis zu beurteilen.

Insgesamt meldeten sich 20 Schulen für den ersten Zertifizierungskurs, Das Verfahren durchliefen die ersten fünf - Brechtener-, Hohwart-, Overberg-, Stift- und Vincke-Grundschule -, die weiteren folgen im Laufe des Frühjahrs. Mit dem Zertifikat der Schule können nun auch die Eltern darauf vertrauen, dass ihre Schützlinge eine gut eund hygienisch einwandfreie Ernährung bekommen. Finanziell unterstützt wurden Fortbildungsseminar und Zertifizierung durch das Familienprojekt der Stadt Dortmund.    

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