Huckarder Vereine in der Corona-Krise: Finanzspritze soll helfen

Vereinstopf

Manche Vereine wurden von der Corona-Krise in eine Finanzkrise gestoßen. Die Huckarder Bezirksvertreter haben jetzt beschlossen, den geplagten Vereinen in ihrem Stadtbezirk zu helfen.

Huckarde

, 20.05.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alle Dortmunder Sportstätten waren wochenlang geschlossen oder sind es noch (Symbolbild). Für die Vereine war das eine Katastrophe – für manche auch eine finanzielle.

Alle Dortmunder Sportstätten waren wochenlang geschlossen oder sind es noch (Symbolbild). Für die Vereine war das eine Katastrophe – für manche auch eine finanzielle. © (A) Peter Bandermann

Bereits Anfang April kündigte die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Huckarde an, einen „Vereinstopf“ mit vorerst 25.000 Euro anlegen zu wollen, um Vereinen in der Corona-Krise finanziell unter die Arme zu greifen.

In der Sitzung am 13. Mai (Mittwoch) wurde daraus eine gemeinsame Hilfsaktion aller Fraktionen. „Es ist an der Zeit den Vereinen nicht nur ein Signal der Solidarität zu senden, sondern auch die Grundlagen für die Hilfen zu schaffen“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Stefan Keller.

Eine Idee, die auch andere Fraktionen hatten, und deshalb mit voller Kraft unterstützen. Die Hilfe richtet sich an alle Vereine des Stadtbezirks, die wegen der Corona-Krise in eine finanzielle Not- oder Schieflage geraten sind. Wer eine Finanzspritze bekommt, soll nach einem Drei-Stufen-Modell entschieden werden.

Härtefälle sind zuerst dran

Ist die Existenz eines Vereins wegen der finanziellen Einbußen im Zuge der Corona-Krise bedroht, steht er ganz oben auf der Liste. Können beispielsweise gewisse Rechnungen nicht bezahlt werden, gehört der Verein zu Gruppe 2.

Wenn es um Einnahmeverluste geht, weil beispielsweise Feste, Auftritte oder Turniere ausfallen mussten, gehört der Verein zu Gruppe 3. Der „Vereinstopf“ wird voraussichtlich von der Geschäftsführung der Bezirksvertretung koordiniert.

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