Husen - vom Land geht's rasch in die City

Stadtteil-Serie / Folge 25

Husen ohne Kurl, Kurl ohne Husen - das klingt fast unmöglich. Trotzdem ist jeder Stadtteil für sich eigenständig. Im ländlichen Osten geht es vor allem beschaulich zu, dafür ist man schnell in der Stadt. Was Sie sonst noch über die erste Hälfte vom Doppeldorf Husen-Kurl wissen müssen, lesen Sie hier.

HUSEN

, 09.07.2015, 02:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die St.-Petrus-Canisius-Kirche steht in Husen.

Die St.-Petrus-Canisius-Kirche steht in Husen.

Kurzbiografie

Der um das Jahr 1300 erstmalig erwähnte Stadtteil bildet zusammen mit dem benachbarten Kurl das im Volksmund geläufige „Doppeldorf“ Husen-Kurl, das knapp 7500 Einwohner zählt. Beide Orte teilen sich nicht nur die ländliche Umgebung, sondern auch einen Sportverein. Husen wurde im Jahr 1928 in Dortmund eingemeindet.

Lage

Der Stadtteil grenzt im Nordosten an den Stadtnachbarn Kamen, im Westen an Kurl. Vom nördlich gelegenen Stadtteil Lanstrop trennt Husen ein großes Waldgebiet – der Kurler Busch.

Verkehr

Hier gilt Ähnliches wie für den Stadtteil Kurl' tag='. In die City gelangt man am schnellsten über die Husener, Kurler und Brackeler Straße. Stadtbahnhaltestellen gibt es nicht. Dafür aber den nahegelegenen Bahnhof Kurl, an dem ein Regionalexpress hält. Außerdem verschiedene Buslinien, mit denen man zu einer der nächstgelegenen Stadtbahnhaltestellen in Grevel, Scharnhorst und Asseln gelangt.

Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten

Die sind in einem kleinen Ort wie Husen vergleichsweise gering. Zentral liegen die Supermärkte an der Husener Straße, am ehemaligen Standort der Zeche Kurl.

Wohnumfeld

Ein- und Mehrfamilienhäuser, die in der Regel aber höchstens zweigeschossig sind, gibt es am häufigsten in Husen. Ansonsten viel Grün, Felder und Waldgebiete. Wem das noch nicht genug Natur ist, der findet im Süden auch noch einen Kleingartenverein.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Das ist Husen

In direkter Nähe zu Kamen liegt Husen. Zusammen mit Kurl bildet der Stadtteil das Doppeldorf Husen-Kurl. Doch auch für sich genommen hat der Ort ein dynamisches Stadtteilleben.
08.07.2015
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Die mazedonischen Gemeinde liegt an der Husener Eichwaldstraße.© Foto: Oliver Schaper
Kreuzungsbereich an der Husener Straße Ecke Wickeder Straße.© Foto: Oliver Schaper
Das sind die Oldtimer-Freunde beim Dorffest.© Foto: Oliver Schaper
Impressionen vom Umzug beim Dorffest.© Foto: Oliver Schaper
So feiert die Kolping-Familie in Husen Karneval.© Foto: Oliver Schaper
Fester Bestandteil von Husen: das Gemeindehaus am Flemerkamp.© Foto: Oliver Schaper
Jedes Jahre ziehen die Sternensinger von St. Petrus Canisius durch den Stadtteil.© Foto: Oliver Schaper
Das Schulzentrum an der Husener Eichwaldstraße.© Foto: Oliver Schaper
Eine Straße, etwas abseits vom Ortskern.© Foto: Oliver Schaper
Eine Aufnahme vom Flemerskamp.© Foto: Oliver Schaper
Ein imposantes Gebäude: die Evangelische Kirche an der Denkmalstraße.© Foto: Oliver Schaper
Ein Bild von der Kreuzung Husener Straße / Ecke Wickeder Straße.© Foto: Oliver Schaper
Die St.-Petrus-Canisius-Kirche.© Foto: Oliver Schaper
Das große Einkaufzentrum auf der Fläche der alten Zeche Husen.© Foto: Oliver Schaper
Noch ein Bild vom Schulzentrum an der Husener Eichwaldstraße.© Foto: Oliver Schaper
Das alte Bauernhaus an der Husener Straße.© Foto: Oliver Schaper
Fester Bestandteil im Kalender: das Pastoralverbundsfest von drei Gemeinden in Husen.© Foto: Oliver Schaper
Ein Klassiker: der Umzug beim Dorffest.© Foto: Oliver Schaper
Der Bahnübergang in Husen.© Foto: Oliver Schaper
So schön grün - die Felder von Husen.© Foto: Oliver Schaper
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Familientauglichkeit

In Husen gibt es zwei Grundschulen und drei Kitas mit insgesamt 148 Plätzen.

Leben im Alter

Knapp 14 Prozent aller Einwohner des Stadtteils sind älter als 67 Jahre. Für sie gibt es in Husen zwei Seniorenbegegnungsstätten, allerdings kein Altenheim.

Stadtteilleben

Vor allem das von der Kolpingsfamilie Husen veranstaltete Dorffest hat immer wieder eine Menge zu bieten – Tanzabend, Königsschießen und Kirmes inklusive.

Unser Tipp

Ein Spaziergang durch den Kurler Busch und entlang des Naturlehrpfads „Alte Körne“ lohnt sich. Auch der renaturierte Körnebach ist einen Besuch wert.

Sie haben noch Hinweise zu Ihrem Stadtteil? Wir freuen uns über Ihren Kommentar unter diesem Artikel.

 

 

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