„Ich bin das Reh“: Der Dortmunder Koch Sven Wesholek (26) rührte die Juroren zu Tränen

„Top Chef Germany“

Riesen Erfolg für den Dortmunder Koch Sven Wesholek bei der neuen TV-Koch-Show „Top Chef Germany“: Mit seinem Reh und einer tollen Geschichte rührte er die Jury. Kritik übte die Konkurrenz.

Dortmund

, 09.05.2019, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
„Ich bin das Reh“: Der Dortmunder Koch Sven Wesholek (26) rührte die Juroren zu Tränen

Sven Wesholek kochte hingebungsvoll - und überzeugte die Jury komplett. © Sat1

Gebeizter Rehrücken, ummantelt von Maronenpüree, umkreist von Radiccio-Kompott, gebratenen Buchenpilzen und Pilzstaub, mit frischen Blaubeeren und Blaubeer-Espuma - bei diesem Essen des Dortmunder Kochs Sven Wesholek lief auch den Juroren der neuen Koch-Show „Top-Chef Germany“ am Mittwoch das Wasser im Mund zusammen.

In einer Stunde musste der 26-Jährige zum Start der neuen Sat1-Show sein kulinarisches Ich präsentieren. „Hauptbestandteil meines kulinarischen Ichs ist das Reh. Ich bin ein bisschen schüchtern und zurückhaltend, werde aber zutraulich und locker, wenn ich mich wohlfühle“, hatte er den Ruhr Nachrichten schon zuvor im Interview verraten. Damit rührte er am Mittwochabend auch die Juroren.

Das Maronenpüree stehe für seine Eltern und seine Freundin, die ihn „ummanteln“, die Buchenpilze für seinen Wunsch, lange irgendwo zu bleiben und Wurzeln zu schlagen. „Oh Gott, ist das hinreißend! Was für eine schöne Geschichte“, schwärmte die Kritikerin Alexandra Kilian. Mit ihr bewerten der Jahrhundertkoch Eckhard Witzigmann und Zwei-Sterne-Koch Peter Maria Schnurr die Leistungen der zwölf Teilnehmer in der Koch-Show.

Witzigmann: „Tränen in den Augen“

Vor allem Schnurr war beeindruckt vom großen Aufwand des Gerichtes („Das muss schon anerkannt werden“), doch vor allem war Wesholek gespannt auf das Urteil von Koch-Legende Eckhard Witzigmann. Und der sagte: „Insgesamt finde ich die Präsentation sehr schön und von der Beschreibung dieses Gerichtes kriegt man direkt Tränen in den Augen“ - ein riesiges Kompliment für den 26-jährigen Dortmunder. Zumal Witzigmann auch die Komposition lobte. Währenddessen war zu sehen, wie die anderen Kandidaten bei so viel Lob für die Konkurrenz durchaus schlucken mussten.

Als Chef des unterlegenen Koch-Teams „Teams Orange“ musste Sven Wesholek allerdings auch Kritik einstecken. Als das Team die Gerichte anrichten wollte, kam es zu Konflikten. Dennoch war die lebhafte Sendung ein toller Erfolg für den jungen Sous-Chef des Dortmunder Restaurant „Der Schneider“. Spannend geht es nächste Woche (immer mittwochs, 20.15 Uhr, auf Sat1) weiter.

Wer die Sendung verpasst hat, kann auf der Homepage der von „Top Chef Germany“ Zusammenschnitte und einzelne Teile der dreistündigen Sendung noch einmal sehen.

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