Hauptzollamt

Illegale Arbeiter auf Baustelle in Dortmund festgenommen

Bei einer Kontrolle einer Baustelle in Dortmund hat das Hauptzollamt drei Männer festgenommen. Ihnen fehlte die Arbeitserlaubnis. Aber auch zwei Firmen geht es an den Kragen.
Das Hauptzollamt Dortmund hat am Mittwoch (14. Juli) eine Baustelle kontrolliert. © Hauptzollamt Dortmund (Symbolbild)

Nach anonymen Hinweisen haben Beamte des Hauptzollamtes Dortmund eine Baustelle in Kirchhörde gegen 11.45 Uhr am Mittwoch (14. Juli) Uhr kontrolliert. Sechs Arbeitnehmer von zwei Firmen wurden überprüft, unter anderem aus Drittstaaten.

Menschen aus Drittstaaten müssen für die Arbeit in Deutschland einen Aufenthaltstitel nachweisen, da sie von der europarechtlichen Freizügigkeit ausgeschlossen sind. Laut einer Pressemitteilung des Hauptzollamtes konnten das drei Männer nicht.

Auch die Firmen werden belangt

Zwei Männer aus der Ukraine (23 und 28 Jahre), laut Hauptzollamt von einer polnischen Firma nach Deutschland geschickt, konnten nur ein Schengen-Visum der Kategorie D aus Polen vorlegen.

Ein 54-jähriger Mann aus Mazedonien konnte zwar einen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen, einen gültigen Aufenthaltstitel habe er allerdings schon seit 2014 nicht. 2018 habe der Mann sich zudem bei einer Kontrolle in den Niederlanden mit einer gefälschten ID-Card aus Bulgarien ausgewiesen.

Die drei Männer wurden vorläufig festgenommen, gegen sie wurden vor Ort Strafverfahren wegen des illegalen Aufenthaltes eingeleitet. Im Anschluss seien sie den Ausländerbehörden übergeben worden.

Gegen die beiden Arbeitgeber werde nun wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und des Verdachts der illegalen Beschäftigung von Arbeitnehmern ermittelt.

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