Im Kreuzviertel gibt’s jetzt wieder eine Bar mit mediterraner Küche

mlzNeueröffnung im Kreuzviertel

Sieben Monate hat der Umbau gedauert, jetzt können im „Piya“ an der Essener Straße 29 im Kreuzviertel endlich Gäste bedient werden. Die offizielle Eröffnung steht allerdings noch an.

von Alexandra Wachelau

Mitte

, 03.08.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Kreuzviertel gibt es jetzt eine neue Bar. Seit Monaten wird im Lokal „Piya“ an der Essener Straße, Ecke Lindemannstraße, gebaut. Am Freitag (2. August) wurden die Türen nun erstmals geöffnet. Schon bald kommen die ersten Neugierigen in die Bar.

Umut Can Metin, Inhaber der Bar, begrüßt sie. Die Resonanz der Anwohner sei in der sieben Monate dauernden Umbauzeit durchweg positiv gewesen, erzählt er: „Die Nachbarn fanden es gut, als sie gehört haben, was wir hier machen. Cafés zum Kuchenessen gibt es hier ja viele.“ Eine Bar mit Küche sei dagegen etwas, was dem Viertel momentan fehle. Das ändert sich jetzt.

Die offizielle Eröffnung steht allerdings noch aus

Das „Piya“ bietet Gerichte der italienischen Küche an. Die Speisekarte liegt preislich im mittleren Bereich. Fertig ist sie allerdings noch nicht: „Küche und Bar sind schon offen, aber die Speisekarte kommt wahrscheinlich erst nächsten Mittwoch“, sagt Metin. Auch aus diesem Grund ist die offizielle Eröffnung wahrscheinlich erst nächste Woche. „Das genaue Datum wissen wir noch nicht“, sagt Metin. Geplant sei jedoch ein Abend mit Sektempfang und Liveband.

Im Kreuzviertel gibt’s jetzt wieder eine Bar mit mediterraner Küche

Die Besetzung des „Piya“. Umut Can Metin (2.v.r.) leitet die Bar zusammen mit seiner Tante (Mitte). © Alexandra Wachelau

Die verschiedenen Tagesgerichte werden sowieso nicht auf der Speisekarte stehen, sondern auf Tafeln angeboten. „Wir benutzen nur frische Zutaten“, betont der Eigentümer. Er und seine Tante, die ebenfalls Inhaberin der Bar ist und 29 Jahre Erfahrung im gastronomischen Bereich hat, haben in der Zeit des Umbaus viele Gerichte ausprobiert.

Dabei würden sie beim Einkauf lieber kleinere Betriebe unterstützen. Der Kaffee komme aus Italien, viele der Zutaten seien regional. Der Koch, so Metin, ist ebenfalls ein waschechter Italiener und habe ein Talent dafür, die Weine auf die Gerichte abzustimmen.

„Piya“ steht für „gemeinsam“

„Wir haben erst überlegt, ob wir uns dem Trend im Kreuzviertel anpassen und vor allem Bio- und vegane Gerichte anbieten sollen“, sagt Metin. „Aber ich bin selber noch nicht mal Vegetarier, ich möchte den Leuten auch hochwertige Fleisch- und Fischgerichte anbieten und dahinterstehen, was ich mache.“

Metin selbst arbeitet schon seit mehr als acht Jahren im gastronomischen Bereich. Aber eigentlich habe er ein abgeschlossenes Studium in Sport- und Wirtschaftswissenschaften hinter sich gebracht.

Der Name der Bar „Piya“ sei Zazaisch und bedeute „gemeinsam“. „Das ist hier unser Motto“, verrät die 49-jährige Tante von Umut Metin.

Im Kreuzviertel gibt’s jetzt wieder eine Bar mit mediterraner Küche

Im im hinteren Bereich des Lokals gibt es eine Sitzecke. © Alexandra Wachelau

Nicht nur drinnen finden die Gäste Platz: Auch draußen gibt es genügend Möglichkeiten, sich hinzusetzen – allerdings noch nicht auf der Terrasse im Innenhof. Diese wird voraussichtlich erst nächstes Jahr bezugsfertig.

Im Kreuzviertel gibt’s jetzt wieder eine Bar mit mediterraner Küche

Auch draußen gibt es ausreichend Sitzmöglichkeiten. © Alexandra Wachelau

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