Bei immer mehr Dortmundern steht die Covid-19-Schutzimpfung im Impfpass. Die Impfquote hat sich innerhalb weniger Wochen verdoppelt. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Corona-Impfung

Impfquote in Dortmund innerhalb kurzer Zeit verdoppelt

Die Dortmunder Impfquote liegt seit Freitag bei über 25 Prozent und hat sich damit in recht kurzer Zeit verdoppelt. Der Vergleich mit anderen Städten fällt aber weiterhin ernüchternd aus.

148.565 Menschen wurden seit Beginn der Impfkampagne in Dortmund gegen das Coronavirus geimpft (Stand 30.4.) – die Impfquote liegt damit bei 25,31 Prozent. Somit hat rund jeder vierte Dortmunder mindestens die Erstimpfung erhalten.

Im Vergleich zu den anderen Städten und Kreisen in Westfalen-Lippe ist das zwar weiterhin ein Platz am Ende des Impfrankings: Die Spitzenreiter Münster, Olpe, Hagen und Bottrop haben schon die 30 Prozent-Marke überschritten.

Trotzdem zeigt der tägliche Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe: Das Impftempo in Dortmund steigt rasant. Die Impfquote hat sich innerhalb von drei Wochen verdoppelt. Vor drei Wochen (9.4.) lag sie noch bei gut 12 Prozent.

Zwei Gründe für diese Entwicklung: Die Menge des gelieferten Impfstoffs ist im April weiter gestiegen. Zudem dürfen seit Ostern auch die Hausärzte impfen. Sie haben seitdem 31.908 Menschen die Erstimpfung gespritzt und 687 die Folgeimpfung.

Von den insgesamt 182.440 Erst- und Zweitimpfungen in Dortmund haben die Arztpraxen also knapp 18 Prozent übernommen. Im Impfzentrum wurden 65 Prozent der Impfungen durchgeführt, knapp 17 Prozent entfallen auf die mobilen Impfteams.

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Jessica Will

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