Bilanz der Stadt

Impfstart in Dortmund: 165 Personen am ersten Tag gegen Corona geimpft

Die ersten Dortmunder haben am Sonntag eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Am Abend hat die Stadt eine erste Bilanz gezogen – und aufgezeigt, wie es in der kommenden Woche weitergehen soll.
Diese Fläschchen enthalten den Biontech/Pfizer-Impfstoff gegen das Coronavirus. © Schaper

Das lange Warten hat ein Ende: Am Sonntag (27.12.) haben die ersten Personen in Dortmund eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Die Stadtverwaltung hat noch am Abend eine erste Bilanz des ersten Impf-Tages gezogen.

Zwischen 13.15 und 19 Uhr wurden die ersten Impfdosen nach und nach aufbereitet und im Erna-David-Seniorenzentrum an der Mergelteichstraße verabreicht. Dabei war Angelika Heiliger (65), Pflegekraft in dem Awo-Haus, die erste Dortmunderin, die am Nachmittag gegen das Coronavirus geimpft wurde.

Insgesamt standen am ersten Tag 180 Impfdosen zur Verfügung – 165 Personen in der Pflegeeinrichtung wurden letztlich am ersten Tag geimpft, heißt es seitens der Stadt. Dabei sei das Verhältnis von Personal und Bewohnern der Einrichtung in etwa ausgeglichen gewesen.

„Die restlichen Impfungen werden in den kommenden Tagen nachgeholt. Eingewilligt hatten auch diese Menschen bereits“, heißt es.

Bislang keine Nebenwirkungen aufgetreten

„Das mobile Team, das am Sonntag die ersten Dortmunder geimpft hat, ist zufrieden. Zum Start verlief alles reibungslos“, teilt die Verwaltung am Abend mit.

Unmittelbare direkte Nebenwirkungen seien bei niemandem aufgetreten – auch nicht bei Geimpften, bei denen Allergien vorab bekannt waren. „Die frisch geimpften Personen werden natürlich weiter beobachtet“, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter.

Weil lediglich 180 Impfdosen zur Verfügung standen, wäre ein einziges mobiles Impfteam eigentlich ausreichend für den Einsatz gewesen. Ein solches Impfteam besteht regulär aus zwei Personen: einem Mediziner und einer Medizinischen Fachangestellten (MFA).

Zum Start waren jedoch vier Ärzte und ein Apotheker vor Ort – unter anderem auch Dr. Reinhard Büker, Leiter des noch geschlossenen Impfzentrums auf Phoenix-West.

4.200 Impfdosen in der kommenden Woche erwartet

„Sobald in der kommenden Woche die nächsten Impfdosen geliefert werden, geht es mit den Impfungen weiter – dann voraussichtlich mit mehr Teams und an mehr Orten, da die gelieferte Menge an Impfstoff laut Ankündigung größer sein wird“, teilt die Stadt weiter mit.

Derzeit werden jeweils 2.100 Impfdosen für Dienstag und Donnerstag erwartet. Änderungen seien hier aber nicht ausgeschlossen. Das Impfzentrum werde laut Stadt weiterhin noch nicht benötigt und bleibt noch geschlossen.

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