«In Hörde sind wir gerne»

Neumarkt-Nachbarn feierten ihr viertes Fest, um einen Spielplatz zu finanzieren

10.06.2007, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hörde Sonnenschein, der Duft von Gegrilltem, freundliche Gespräche, spielende Kinder auf dem Hörder Neumarkt - so sollte das immer sein, meinen die Nachbarn des Hörder Neumarkts. Deshalb saßen sie 2004 auch gemeinsam am «runden Tisch», berieten, was getan werden muss und wie sich der Plan von mehr Lebensqualität verwirklichen lässt. Sechs Wochen später trafen sie sich in viel größerem Kreis bereits zum ersten Hörder Neumarktfest - vergangenen Samstag feierten sie das vierte Fest und der Anklang war groß. Seite an Seite stehen Nachbarn, verkaufen deutsche und türkische Spezialitäten, selbst gebackenen Kuchen. «Auch Geschäfte und Bürger unterstützen uns, leihen uns Pavillons, Tische und Bänke und helfen uns ein vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen, damit unser Vorhaben gelingt», erklärt Christa Wilke, die mit ihrem Mann Horst von Anfang an mit dabei war. Ihr Vorhaben ist, «das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern und das Umfeld zu verschönern», erläutert Sandra Cech, die ebenfalls mit am runden Tisch gesessen hat, «das Geld soll in die Spielplatzerweiterung fließen. Die Kinder sollen einerseits in einem schönen Umfeld spielen, andererseits auch abwechslungsreiche Spielgeräte haben. Nicht die zehnte Wippe, sondern etwas Sinnvolles, etwas mit Wasser oder Sand, zum Beispiel.» Samstag zumindest hatten die Kinder so ein riesiges Angebot: Kistenklettern oder -rutschen, Schminken, Torwandschießen, Zirkus, ein begehbares Schachfeld. So ähnlich zumindest soll das immer sein, damit in Zukunft alle Anwohner die Sache so sehen wie der Neumarkt-Ehrengast, Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer: «In Hörde sind wir gerne!» gcg

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