Dortmund meldet so wenig neue Corona-Fälle wie zuletzt an Nikolaus

Inzidenz sinkt unter 150

So wenig neue Corona-Fälle wie am Samstag meldete die Stadt Dortmund zuletzt an Nikolaus. Es kam zu einem weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Dortmund

26.12.2020, 15:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am zweiten Weihnachtstag (26. Dezember) meldet die Stadt Dortmund nur 50 neue positive Corona-Testergebnisse. So wenig bestätigte Neuinfektionen gab es das letzte Mal an Nikolaus (6.12.) – damals waren es 49 positive Corona-Tests.

Die geringe Zahl der gemeldeten Neuinfektionen ist jedoch mit Vorsicht zu behandeln. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist auf seinen Internetseiten darauf hin, dass während der der Feiertage „meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt.“

In Dortmund gab es mit den Zahlen vom Samstag 13.358 bestätigte Fälle seit dem ersten Auftreten des Coronavirus im März. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass 11.095 Menschen die Infektion bereits überstanden haben, sie gelten als genesen. Aktuell sind nach Schätzungen der Stadt 2111 Dortmunder infiziert.

Ein weiterer Todesfall

Der Inzidenz-Wert wird voraussichtlich weiter sinken. Die Stadt hat anhand der Methodik des Robert-Koch-Institutes (RKI) einen Wert von 148,9 berechnet. Der tatsächliche und verbindliche Wert für Samstag wird jedoch erst ab 0 Uhr vom RKI veröffentlicht. Es kann als zu leichten Abweichungen kommen.

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Ein weiterer Mensch ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben: Eine 90-jährige Frau aus einer Pflegeeinrichtung starb am Samstag im Krankenhaus. Covid-19 sei jedoch nicht die Todesursache gewesen, die Frau habe chronische Vorerkrankungen gehabt, so die Stadt. Die 90-Jährige sei erst an Heiligabend stationär aufgenommen worden.

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Bislang gab es 99 Covid-19-bedingte Todesfälle in Dortmund. 53 infizierte Menschen sind wegen anderer Ursache gestorben.

Derzeit gibt es laut Angaben der Stadt 150 Corona-Patienten in Dortmunds Krankenhäusern. 27 von ihnen liegen auf der Intensivstation, wovon 19 beatmet werden müssen.

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