Die Gastronomie darf ihre Innenräume öffnen, wenn die Inzidenz in Dortmund stabil unter 50 bleibt. Und auch sonst könnten bald einige Lockerungen beim Infektionsschutz greifen. © Cloris Ying / unsplash.com (Symbolbild)
Coronavirus

Inzidenz unter 50: Das ändert sich bei den Corona-Regeln in Dortmund

Die Corona-Inzidenz ist am Donnerstag unter 50 gefallen. Bleibt Dortmund auch stabil unter dieser Marke, werden weitere Infektionsschutzmaßnahmen gelockert. Der Überblick über die kommenden Regeln.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Dortmund unter 50. Das meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (3.6.). Damit beginnt ein Countdown, der den Dortmunder und Dortmunderinnen weitere Lockerungen beim Infektionsschutz in Aussicht stellt.

Zunächst muss die Inzidenz allerdings an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 50 bleiben. Da der Donnerstag ein Feiertag ist (Fronleichnam), beginnt die Zählung erst am Freitag, sollte die Inzidenz weiter unter 50 bleiben. Der fünfte Werktag in diesem Sinne wäre dann kommende Woche Mittwoch (9.6.). Ab dem übernächsten Tag, also Freitag (11.6.) gelten dann die Lockerungen

Diese Regeln gelten, wenn die Inzidenz unter 50 bleibt

  • Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus drei Haushalten (statt wie aktuell aus zwei Haushalten); außerdem neu auch für bis zu zehn Personen mit Test aus beliebig vielen Haushalten.
  • Private Veranstaltungen dürfen draußen mit bis zu 100 Teilnehmenden, drinnen mit bis zu 50 Teilnehmenden mit Test stattfinden – solange sie keine Partys sind.
  • In der Gastronomie dürfen die Außenbereiche auch ohne Test besucht werden. Auch die Innenräume dürfen mit Platzpflicht für negativ getestete und immunisierte Gäste öffnen.
  • Der Einzelhandel darf weiterhin mit Terminbuchung und ohne Test öffnen. Die Kundenbegrenzung wird von einem Kunden pro 20 Quadratmeter auf einen Kunden pro 10 Quadratmeter reduziert.
  • Im Freizeitbereich dürfen viele Orte für negativ Getestete und Immunisierte öffnen. Das NRW-Gesundheitsministerium listet zum Beispiel Bäder, Saunen und Indorspielplätze. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 50 liegt, dürfen zusätzlich Freizeitparks und Spielbanken für Getestete und Immunisierte mit begrenzter Personenzahl öffnen.
  • Kontaktsport ist draußen für bis zu 25 Personen mit negativem Test oder nachgewiesener Immunisierung erlaubt. Im Innenraum ist Kontaktsport unter diesen Bedingungen mit einer zusätzlichen Kontaktverfolgung für bis zu 12 Personen erlaubt.
  • Kontaktfreier Sport darf draußen ohne Personenbegrenzung oder Pflicht zum Nachweis einer Immunisierung oder eines negativen Tests betrieben werden. Im Innenraum (einschließlich Fitnessstudios) ist kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung aber mit Kontaktverfolgung und negativem Test oder nachgewiesener Immunisierung erlaubt.
  • Im Kulturbereich sind Konzerte, Theater-, Oper- und Kino-Vorführungen mit bis zu 500 Personen im Innenraum erlaubt, sofern es einen Festen Sitzplan mit Anordnung im Schachbrettmuster gibt und die Personen einen negativen Test oder eine Immunisierung nachweisen können. Vorher galt eine Obergrenze von 250 Personen. Veranstaltungen aus dem Kulturbereich sind draußen bereits für bis zu 500 Personen unter den genannten Auflagen erlaubt, seitdem die Inzidenz stabil unter 100 liegt.

Weitere Änderungen an den Regeln sind auf der Übersichtsseite des NRW-Gesundheitsministeriums und in der Corona-Schutzverordnung NRW zu finden.

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Bastian Pietsch

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