"Ist schon schön hier"

Hombruch "Die älteren Leute kommen oft nicht viel raus oder kennen nur ihre gewohnten Wege - das müssen wir ändern." Und schon war die Idee für eine Busrundfahrt geboren.

21.09.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Besonders wichtig war Seniorenbeirätin Hildegard Höher dabei, dass die Fahrt am letzten Mittwoch durch Hombruch gehen sollte. "Wir wollen den Teilnehmern ihre unmittelbare Heimat näher bringen." Und wer wäre für diese Aufgabe wohl besser geeignet als Bezirksvorsteher Ulrich Steinmann und sein Stellvertreter Hans Semmler.

Die Bezirksvertretung war es auch, die die Fahrt mit zwei Bussen komplett sponserte. Auch die Zielgruppe war gleich begeistert von der Idee der Seniorenbeiräte: 100 Teilnehmer waren bei der Tour dabei. Die Vorbereitung fielen dementsprechend gründlich aus: Ulrich Steinmann arbeitete höchstpersönlich eine Route durch Hombruch aus. Mit Busunternehmen und Tiefbauamt am Telefon. "Ich möchte, dass die Leute etwas über die Geschichte von Hombruch erfahren und auch sehen, was sich im Moment hier alles tut", so das Ziel des Bezirksvorstehers. Und das war ein ehrgeiziges: Schließlich ist Hombruch mit 56 344 Einwohnern der größte Stadtteil Dortmunds. So war auf der Fahrt auch wirklich für jeden etwas dabei: Vom Startpunkt, dem AWO-Vereinsheim, ging es zunächst auf der Stockumer Straße Richtung Uni. Dort hatte Ulrich Steinmann schon die nächsten Zahlen parat: "15 000 bis 18 000 Autos fahren hier täglich entlang." Weiter fuhr der Bus Richtung Grotenbachstraße. "Hier sieht man, dass wir in Hombruch eben alles haben - auch Wohngebiete fürs Rentnergehalt." Hildegard Höher pflichtete sofort bei: "Ja, ist schon schön hier". Dann folgten wieder Knotenpunkte mit Zillestraße, Baustelle an der A40 und Rombergpark. Dazwischen vergaß der Bezirksvorsteher auch nicht, auf das Froschloch und alte Stammkneipen einzugehen.

Die Route umplanen musste er dennoch einmal. Eigentlich hatte er noch einen Abstecher zum Phoenixseegelände geplant. Doch dann wartete im AWO-Heim doch der Kaffee. "Das machen wir dann beim nächsten Mal", schlug Hans Semmler vor. Denn da waren sich alle einig: "Hombruch muss man einfach noch besser kennen lernen!" Caroline Uschmann

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