Jeder Ballon ist ein Traum

Lücklemberg Von Anziehsachen und Arzt bis Zärtlichkeit oder Zukunft - die Jungen und Mädchen der Olpketal-Grundschule wissen, was ein Kind braucht.

23.11.2009, 18:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Auch Alexander und Linus fordern Kinderrechte. <p></p> RN-Foto</p>

<p>Auch Alexander und Linus fordern Kinderrechte. <p></p> RN-Foto</p>

Einen ganzen Tag lang arbeiteten sie an einem Kinderrechte-ABC, einen ganzen Tag lang bastelteten sie für Unicef - und einen ganzen Tag lang beschäftigten sie sich mit einem Jungen, der in einem fernen Land auf einer Müllkippe lebt.

Krasser können die Unterschiede nicht sein: Vom behüteten Lücklemberg unternehmen die Kinder aus dem Olpketal eine Reise nach Afrika, wo hierzulande eine selbstverständliche Pflicht wie der Schulbesuch nicht einmal ein Recht ist. Franziska (7) aus der 2a hat einen Wunsch für den Jungen, der auf der Müllkippe gefundene Sachen verkaufen muss, um etwas Geld zu verdienen: "Dass der so lebt wie wir: Gut und gerecht." Ihre Freundin Liv sagt, dass Unicef "diesen Kindern helfen will." Auch die Grundschüler helfen: Bastelarbeiten wollen sie für 50 Cent verkaufen und die Einnahmen spenden. Damit der Junge von der Müllkippe zur Schule gehen und, zum Beispiel, mit anderen Kindern Reis essen kann.

Fünf Stunden sammelten die Grundschüler wichtige Informationen über das Leben Gleichaltriger in Afrika, dann ließen sie auf dem Schulhof als Symbol für Freiheit und Kinderrechte bunte Ballons aufsteigen.

Peter.Bandermann@

ruhrnachrichten.de

Fotostrecke: Der Unicef-Tag in Lücklemberg.

Audio: Franziska und Liv über einen Jungen auf der Müllkippe.

RuhrNachrichten.de/dosued

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