Jetzt fast 500 Corona-Krankheitsfälle in Dortmund

Coronavirus

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Dortmund steigt weiter: Am Mittwoch lag sie bei fast 500. Im Kampf gegen eine weitere Verbreitung setzt die Stadt nun auch auf die Macht der Bilder.

Dortmund

, 08.04.2020, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Fahrer übergibt vor dem Signal Iduna Park einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einen Behälter für Proben. Im BVB-Stadion gibt es seit vergangener Woche ein ambulantes Corona-Behandlungszentrum.

Ein Fahrer übergibt vor dem Signal Iduna Park einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einen Behälter für Proben. Im BVB-Stadion gibt es seit vergangener Woche ein ambulantes Corona-Behandlungszentrum. © picture alliance/dpa

Die Stadt meldete in ihrem täglichen Corona-Statusbericht am Nachmittag, dass am Mittwoch 14 positive Testergebnisse auf das Coronavirus bei ihr eingegangen seien. Mit ihnen steigt die Zahl der gemeldeten Corona-Krankheitsfälle in Dortmund auf insgesamt 497.

Drei Dortmunder starben bisher im Zusammenhang mit dem Virus, 220 Menschen haben die Erkrankung überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 29 Corona-Patientinnen und -Patienten stationär behandelt; 13 intensivmedizinisch, darunter acht beatmete Personen. Insgesamt wurden am Mittwoch nach Angaben der Stadt 236 Verdachtsfälle getestet.

Wie sich die Dortmunder am besten gegen das Coronavirus schützen können, wird demnächst verstärkt im Stadtgebiet gezeigt. Die städtische Dortmund-Agentur hat die wichtigsten Verhaltensregeln plakativ in verschiedenen Piktogrammen zusammengestellt.

„Neben Hygienehinweisen stellen die Bildzeichen auch das Ansammlungsverbot, den Mindestabstand von 1,5 Metern und den Appell, das eigene Zuhause nur in nötigen Ausnahmefällen zu verlassen, dar“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Die Piktogramme seien selbsterklärend und in jeder Sprache verständlich.

Das Piktogramm mit den Anti-Corona-Schutzvorkehrungen

Das Piktogramm mit den Anti-Corona-Schutzvorkehrungen © Stadt Dortmund

Noch in dieser Woche werden Plakate an den verschiedenen Hotspots der Stadt angebracht. Bauzaun-Banner und Mast-Rahmen an den Hauptverkehrsstraßen verstärken die Kampagne.

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