Jugendliche loten die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit aus

SF Brackel 61

An Jugendliche nicht nur mit Migartionshintergrund richtet sich das Projekt „Anpfiff zu Vielfalt und Integration“ von Brackel 61. Die Teilnehmer trafen sich sogar in den Sommerferien.

Brackel

, 12.08.2019, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jugendliche loten die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit aus

Die Teilnehmer der Aktion "Berufsorientierung" des Projektes "Anpfiff zu Vielfalt und Integration bei SF Brackel 61 loteten die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit aus. © SF Brackel 61

Mitten in den Sommerferien haben die Akteure des Projektes „Anpfiff zu Vielfalt und Integration“ von Brackel 61 die Teilnehmer der Aktion „Berufsorientierung“ zusammengetrommelt. Der Projektentwickler, Hans Walter von Oppenkowski, betont: Es ging darum, die Kluft zwischen Wünschen und Realisierbarem auszuloten.

Sandra Hopf von der Firma Creditreform Dortmund/Witten Scharf KG half dabei mit. Sie hat ihre Erfahrungen in den vergangenen Jahren mit Realschulklassen gesammelt. Es gab allerdings drei wichtige Unterschiede: In der Schule handelte es sich um eine Altersklasse, eine Pflichtveranstaltung und um zwei Schultage. Den Teilnehmern beim Projekt der „Dortmunder Löwen“, so nennt sich der Verein Brackel 61 gerne, standen nur fünf Stunden zur Verfügung, die Teilnahme war freiwillig und das Alter sowie der Schultyp waren höchst unterschiedlich. Das stellte alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen.

Wunschsituation mit 40 Jahren

Jeder sollte sich vorstellen, dass er etwa 40 Jahre alt sei und die Wunschsituation aufkleben. Die Vielfalt des Lebens spiegelte sich so wieder und wurde dann auch mit realistischen Kosten belegt. Dem wurden dann die realistischen Einkünfte gegenübergestellt. Zum guten Schluss wurde versucht, bei den einzelnen Kosten zu sparen, um die klaffende Lücke von Wunsch und Wirklichkeit zu schließen.

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