Juicy Beats bekommt weiter Geld von der Stadt

Musikfestival im Westfalenpark

Das "Juicy Beats" im Westfalenpark wird weiter finanziell von der Stadt unterstützt. Ein Antrag der CDU, den 25.000-Euro-Zuschuss für das Musikfestival zu streichen, wurde im Kinder- und Jugendausschuss des Rates abgelehnt.

DORTMUND

, 04.02.2016, 12:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Juicy Beats: 28. und 29. Juli, Westfalenpark, 74,40 Euro. Dortmunds größtes Musikfestival mit Camping. Haupacts bei der 22. Auflage: Cro, Fünf Sterne Deluxe, Bildderbuch.

Juicy Beats: 28. und 29. Juli, Westfalenpark, 74,40 Euro. Dortmunds größtes Musikfestival mit Camping. Haupacts bei der 22. Auflage: Cro, Fünf Sterne Deluxe, Bildderbuch.

Die CDU hatte in ihrem Antrag argumentiert, dass „eine finanzielle Unterstützung seitens des Jugendamts aufgrund des Bekanntheitsgrades des Festivals und der sehr guten Besucherzahlen entbehrlich geworden ist.“ Das sah der Ratsausschuss am Dienstagabend anders: Er lehnte den Antrag mehrheitlich ab.

Im Vorfeld hatten sich vor allem die Grünen massiv gegen den CDU-Antrag ausgesprochen: „Juicy Beats ist kein kommerzielles Festival wie viele andere“, stellte die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Grünen, Uta Schütte, nach Bekanntwerden des Antrags fest. Auch das Jugendamt habe stets die hohe jugendkulturelle Bedeutung für die Stadt hervorgehoben. „Daran wollen wir nicht rütteln“, so Schütte damals.

Größtes Festival für elektronische Musik

Das Musikfestival Juicy Beats gilt als größtes Festival für elektronische Musik in Deutschland. Entstanden ist das Festival 1995 unter der Regie des städtischen Freizeitzentrums West (FZW) und des Vereins für Unabhängige Kulturarbeit. Das nächste Festival findet am 29. und 30. Juli statt.

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