Kängurus im Dortmunder Norden entlaufen – Zweites Tier noch unterwegs

Tiere aus Privathaltung

Im Dortmunder Norden sind am Mittwoch zwei Kängurus entlaufen. Eines der Tiere konnte sein Halter am Nachmittag wieder einfangen. Das zweite ist auch am Donnerstag noch weg.

Dortmund, Brechten

, 17.06.2020, 10:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwei braune Wallabys sind am Mittwochmorgen ausgebüxt.

Zwei braune Wallabys sind am Mittwochmorgen ausgebüxt. © Tobias Larisch

Aktualisierung, Donnerstag, 11.10 Uhr:

Das noch vermisste Känguru wurde noch am Mittwochabend (17.6.) in den Vorgärten in der Straße In den Hüchten 5 gesichtet. Da Besitzer Tim Ziemann das Tier nicht fangen konnte und aus den Augen verlor, stellte er über Nacht eine Lebendfalle auf – ohne Erfolg.

Die Suche werde laut Ziemann am Freitag fortgesetzt, sollte das Wallaby am Donnerstag nicht wieder gesichtet werden. Wegen der Vegetation könnte es schwierig werden, das Tier einzutreiben. Man verliere es schnell wieder aus den Augen. Am Freitag würde er versuchen, das Känguru mit einem Blasrohr zu betäuben, um es anschließend wieder in sein Freigehege zu bringen, so Ziemann.

Aktualisierung, Mittwoch, 15.40 Uhr:

Eines der beiden entlaufenen Kängurus ist wieder da. Sein Halter konnte es am Mittwochnachmittag in einem Wald im Dortmunder Norden eintreiben. Das Tier ist wohlauf, war gerade im Unterholz unterwegs, als man es fand. Das zweite Känguru ist noch unterwegs.

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Erstmeldung, Mittwoch, 10.55 Uhr:

Die beiden entlaufenen Kängurus aus Privathaltung sind am frühen Mittwochmorgen (17.6.) ausgebüxt. Ihr Besitzer hält insgesamt acht Tiere – sieben braune Wallabys und ein weißes. Als Wallabys werden mehrere kleine Arten aus der Familie der Kängurus bezeichnet.

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Zwei von den braunen Tieren sind nach Angaben von Radio 91.2 entlaufen. Die Tiere, die aktuell wohl im Stadtteil Brechten unterwegs sind, seien nicht gefährlich, betonte der Besitzer am Mittwoch im Interview mit Radio 91.2. Die Tiere sind nach Angaben des Besitzers 80 bis 90 Zentimeter groß.

Weißes Tier war vor zwei Jahren ausgebüxt

Menschen, die den Tieren begegnen, könnten sie mit getrocknetem Brot füttern, sie würden aus der Hand fressen. Hunde allerdings sollten angeleint werden. Nicht angeleinte Hunde könnten dafür sorgen, dass die Tiere weglaufen und dabei etwa Autos beschädigen.

Wie Besitzer Tim Ziemann auf Anfrage unserer Redaktion erzählt, würde er mit Freunden versuchen, die Tiere selbst wieder einzufangen. Er vermutet, dass sie sich zwischen Grävingholz und Brechtener Heide aufhalten.

Bereits vor zwei Jahren war ein Wallaby ausgebüxt. Es handelte sich dabei um das weiße Tier des Dortmunder Halters. Es war damals im Swimmingpool des Nachbargartens gefunden worden. Das kleine Känguru hatte dort ein Bad genommen.

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