Corona-Pandemie

Kampf gegen Corona: In Dortmund wird erstmals in einer Moschee geimpft

Eine weitere Sonder-Impfaktion steht in Dortmund in den Startlöchern: Erstmals wird in einer Moschee geimpft. Auch Unter-18-Jährige können hier eine Schutzimpfung bekommen.
An diesem Ort soll es bald Corona-Schutzimpfungen in Dortmund geben. © Sarah Rauch (Archiv)

Die KVWL ist offensichtlich bemüht, die Coronaschutz-Impfungen unters Volk zu bringen. Nach der Sonder-Impfaktion in der Nordstadt soll es nun eine weitere geben:

Am Freitag (23. Juli) können sich in der Moschee der türkisch-islamischen DITIB-Gemeinde am Friedensweg 1 in Hörde von 11 bis 16 Uhr Dortmunderinnen und Dortmunder impfen lassen.

Zwei Impfstoffe werden verabreicht

Geimpft werden zwei unterschiedliche Stoffe: Für 16- bis 18-Jährige gibt es den Impfstoff Comirnaty von Biontech. Sie sollen sich allerdings vorab unter der Telefonnummer 0172-2344108 anmelden.

Über 18-Jährige bekommen den Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson. Anmelden müssen sie sich nicht.

Impfwillige sollen einen Personalausweis oder einen Pass mitbringen sowie eine Krankenversicherungskarte und einen Impfpass – sofern vorhanden. Es können sich auch Dortmunderinnen und Dortmunder ohne einen Krankenversicherungsnachweis in der Moschee impfen lassen. Für Leute ohne Impfpass wird eine Impfbescheinigung vor Ort erstellt.

Die Sonder-Impfaktion wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und der DITIB Türkisch Islamische Gemeinde in Dortmund-Hörde organisiert.

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