Kampfmittelräumer suchen Bombe an Westfalenhallen

Möglicher Blindgänger auf B1

Auf der B1 in Höhe der Westfalenhallen ist der Kampfmittelräumdienst im Einsatz. Auf dem Mittelstreifen zwischen den beiden Fahrbahnen werden Proben entnommen. Der Verkehr wird darum an dieser Stelle leicht eingeschränkt. Grund für die Arbeiten ist ein verdächtiger Punkt auf einem Luftbild.

DORTMUND

, 24.05.2016, 10:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der B1 in Höhe der Westfalenhallen ist der Kampfmittelräumdienst im Einsatz.

Auf der B1 in Höhe der Westfalenhallen ist der Kampfmittelräumdienst im Einsatz.

Der Kampfmittelräumdienst aus Arnsberg entnimmt momentan Erdproben auf der B1 in Höhe der Westfalenhallen. Auf dem Mittelstreifen zwischen den beiden Fahrbahnen ist das Bohrfahrzeug im Einsatz. Weil die Stadt Dortmund dort Kanalbauarbeiten plant, haben die Experten aus Arnsberg Luftbilder gemacht und eine verdächtige Stelle ausgemacht, an der ein Blindgänger liegen könnte.

Verkehr verlangsamt

Laut Pressesprecher der Bezirksverwaltung Arnsberg dauern die Bohrungen den ganzen Dienstag und können am Mittwoch noch fortgesetzt werden. Der Verkehr ist wird dieser Zeit an der Stelle leicht eingeschränkt. Nach den Bohrungen werden die Proben auf Metall untersucht. Dann entscheiden die Spezialisten, ob nach einem Blindgänger gesucht werden muss.

Nicht zum ersten Mal besteht der Verdacht auf Blindgänger unter der B1. Im Jahr 2014 hatten die Experten wochenlang mit Probebohrungen unter der Fahrbahn' tag=' nach Anzeichen für solche Zeugen aus dem Krieg gesucht. Acht verdächtige Stellen wurden damals untersucht, gefunden wurde nichts. Zuletzt war ein Blindgänger an der Brackeler Straße gefunden und entschärft worden.

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