Kinder gefesselt: Busfirma darf weiter Schüler fahren

Entscheidung der Stadt

In seinen Schulbussen wurden Kinder einer Evinger Förderschule an die Sitze gefesselt statt angeschnallt - trotzdem darf ein Asselner Busunternehmen weiter für die Stadt Dortmund fahren. Die Stadt reagierte auf den Skandal lediglich mit einer Abmahnung.

EVING/MENGEDE

, 02.12.2014, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit solchen Spanngurten waren die Kinder im Bus fixiert.

Mit solchen Spanngurten waren die Kinder im Bus fixiert.

. Gegen ihn, eine Begleitperson und das Unternehmen

. Wegen Freiheitsberaubung und Misshandlung Schutzbefohlener. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund berichtete am Dienstag, dass der Schülerspezialverkehr in Dortmund für 900 Jungen und Mädchen täglich „gut organisiert“ sei. Kontrollmechanismen könnten „Unregelmäßigkeiten, Sicherheitsbedenken und Vertragsverstöße schnell erkennen“. Die Busse fahren u. a. zur Max-Wittmann-Schule in Eving, zur Tremoniaschule im Kreuzviertel, zur Miro-Lobe-Schule in Hombruch und zur Schule an der Froschlake in Marten. Auf 33 Linien sind 33 Busse unterwegs.

In Reaktionen auf Berichte über gefesselte Kinder an der Förderschule in Eving hatten zahlreiche Busfahrer und -unternehmen teilweise

. Sie bemängelten, dass die Ausschreibungsbedingungen der Stadt Dortmund auf billig getrimmt seien.

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