Kirche schließt nur nach Katastrophen

25.09.2007, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Barop / Hörde Eliki Bonanga Von 1981 bis 1987 predigte der Präsident der evangelischen Jüngerkirche im Kongo, (Foto), als Austauschpfarrer in der Hörder Adventgemeinde - jetzt kehrt er zurück. Sein Besuch führte ihn jüngst auch an den Steinkühlerweg, wo er mit großem Bedauern zur Kenntnis nehmen musste, dass die evangelische Gemeinde das Gotteshaus aufgibt: "Dass eine Kirche geschlossen wird, können wir im Kongo nicht verstehen. Es sei denn, dass eine Katastrophe das Gebäude einreißt."

Sonntag (7.10.) predigt Eliki Bonanga in der Lutherkirche am Lehnertweg in Barop über die Gemeinschaft der Menschen. Dabei lässt er sich von dem Gedanken "Ein Finger allein kann nicht entlausen" leiten.

Der Kirchenkreis Dortmund-Süd und der Kirchenkreis Bolenge im Kongo pflegen seit 1985 eine intensive Partnerschaft. Gast ist Bonanga u. a. bei Pfarrer Ulrich Strunck (Foto rechts). ban

Lesen Sie jetzt