Kirchen in Dortmunds Nordosten verschärfen Maßnahmen gegen Coronavirus

Coronavirus

Hohe Infektions- und Inzidenzzahlen zwingen nicht nur in Dortmund Behörden zum Handeln. Im Nordosten der Stadt hat auch die Kirche nun weitere Beschränkungen für Gottesdienste angekündigt.

Scharnhorst, Kurl, Husen, Kirchderne

, 28.04.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der St.-Petrus-Canisius-Kirche in Dortmund-Husen dürfen nach den neuen Corona-Maßnahmen noch 30 Gläubige für Sonntags-Gottesdienste Platz nehmen.

In der St.-Petrus-Canisius-Kirche in Dortmund-Husen dürfen nach den neuen Corona-Maßnahmen noch 30 Gläubige für Sonntags-Gottesdienste Platz nehmen. © Oliver Schaper

Die Mitteilung, die Pfarrer Reinhard Bürger aus Scharnhorst verfasst hat, wird im Ton der schwierigen aktuellen Pandemielage gerecht. „Corona lässt uns nicht los, die Infektionszahlen sind weiterhin bedrohlich hoch, die Politik in Bund und Ländern und in den Kommunen reagiert darum mit verschärften Bestimmungen, um die Menschen möglichst gut zu schützen“, schreibt Bürger.

Dem wolle sich auch die Kirche anschließen. Die erste Maßnahme betrifft die Höchstteilnehmerzahl in den Gottesdiensten der katholischen Kirchen im Dortmunder Nordosten. Die werde gemäß der Vorgaben des Bistums noch einmal um ein Drittel verringert, um so gerade in den kleineren Kirchenräumen das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Zwischen 30 und 60 Gläubige gleichzeitig

Damit finden in der St.-Johannes-Baptista-Kirche noch 60 Gläubige Platz, in der St.-Immaculata 45, in der St.-Franziskus-Kirche 40, in der St.-Michael-Kirche noch 31, in der St.-Bonifatius- und der St.-Petrus-Canisius-Kirche je 30.

Zudem müssen sich Gläubige und solche, die es werden wollen, ab Anfang Mai wieder im Internet für die Sonntags-Gottesdienste anmelden. Dies betrifft auch den Gottesdienst am vorherigen Abend und gilt bereits ab dem 1. Mai.

Anmelden können sich Kirchgänger vor dem 1. Mai auf der Internetseite des Pastoralen Raumes Dortmund-Nordost. Gläubige ohne Internetzugang können sich in den Gemeindebüros anmelden.

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