Klinikum Dortmund kämpft mit Vulkanier-Gruß gegen Coronavirus

Star-Trek-Begrüßung

Damit sich das Coronavirus nicht weiter verbreitet, ist Händeschütteln und Umarmen im Klinikum Dortmund gerade tabu. Als Begrüßung bringt das Krankenhaus eine galaktische Alternative ins Spiel.

von Tabea Prünte

Dortmund

, 06.03.2020, 18:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Zeiten der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus will das Klinikum Dortmund den "Vulkaniergruß" etablieren.

In Zeiten der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus will das Klinikum Dortmund den "Vulkaniergruß" etablieren. © Klinikum Dortmund

Umarmungen oder Händeschütteln – über direkten Körperkontakt kann sich das Coronavirus am besten verbreiten. Auf Begrüßungen verzichten soll man dadurch aber trotzdem nicht gleich.

„Wir müssen im Klinikum Dortmund eine neue Begrüßungskultur entwickeln“, twittert das Klinikum daher. Alternativ schlägt es – nicht ganz ernst gemeint – den „Vulkaniergruß“ vor. Dabei wird die Hand ausgestreckt und mit den Fingern ein V gebildet.

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Der Gruß ist eine Erfindung der TV-Serie „Star Trek“, wo er von den außerirdischen Vulkaniern genutzt wird, allen voran vom berühmtesten Vulkanier, Mr. Spock. Der Gruß ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Popkultur, inklusive der Grußformel: „Lebe lang und in Frieden“.

Klinikum: „Wir wollen die Dramatik rausnehmen“

Zwar sollte die Ansteckungsgefahr möglichst gering gehalten werden, Panik vor dem Virus sei aber nicht nötig. „Wir wollen die Dramatik rausnehmen und unterhaltsam informieren“, erklärt Klinikum-Sprecher Marc Raschke.

Der Tweet verbreitet sich schnell. Auch auf der Video-Plattform Tiktok veröffentlicht die Klinik verschiedene Videos, zum Beispiel den „Coronadance“. Außerdem wird vorgeschlagen, einander die Füße zu reichen, statt die Hände zu schütteln.

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