Intensiv-Versorgung

Klinikum Dortmund nimmt Corona-Patienten aus dem Ausland auf

Per Hubschrauber wurden am Montag (21.12.) zwei Covid-19-Intensiv-Patienten aus dem Ausland ins Klinikum Dortmund geflogen. Grund: In ihrem Herkunftsland kam es zu Kapazitätsengpässen.
Gegen 13 Uhr wurde der erste der beiden Covid-19-Intensiv-Patienten aus dem Ausland am Montag (21.12.) auf die Intensivstation des Klinikums Dortmund verlegt. © Klinikum Dortmund

Das Klinikum Dortmund hat am Montag (21.12.) zwei Covid-19-Intensiv-Patienten aus den benachbarten Niederlanden aufgenommen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Klinikums hervor.

In den Niederlanden sei es akut zu Kapazitätsengpässen in der Versorgung von Intensivpatienten gekommen. Deshalb seien die zwei Schwerkranken per Rettungshubschrauber nach Deutschland geflogen worden. Um kurz nach 13 Uhr sei die erste Landung am Klinikum Standort Nord erfolgt, wo der Mann umgehend auf die dortige Covid-Intensivstation gebracht worden sei. Kurz darauf traf eine weitere Patientin ein.

Beide seien intubiert und müssten beatmet werden. Die Mediziner hätten laut Pressemitteilung aber Hoffnung und gingen davon aus, dass die Patienten per Intensivbehandlung gerettet werden könnten.

Deutsch-Niederländisches Kooperationsprojekt

Die Verlegung aus Haarlem nach Dortmund wurde durch ein deutsch-niederländisches Kooperationsprojekt initiiert, das von der Universität Münster koordiniert wird.

„Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, unseren Kollegen in den Niederlanden zu helfen. Wir haben derzeit noch die Kapazitäten, die beiden Patienten aufzunehmen und zu behandeln“, sagt Prof. Dr. Thomas Schwenzer, stellvertretender ärztlicher Direktor und Mitglied im Corona-Krisenstab des Klinikums Dortmund.

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