Am Klinikum Nord soll ein Mann mit einer Explosion gedroht haben. © Dennis Werner
Klinikum Nord

Klinikum Nord: Besucher droht mit Explosion im Krankenhaus

Ein Mann soll im Klinikum Nord gedroht haben, für eine Explosion im Krankenhaus zu sorgen. Die Polizei war mit vielen Kräften im Einsatz. Am Abend gab‘s Entwarnung - und am nächsten Morgen weitere Details.

Aufregung im Klinikum Dortmund: Im Klinikum Nord hat ein Mann am Sonntag (22.8.) mit einer Explosion gedroht. Am Abend konnte ein Mann festgenommen werden.

Update 23.8., 9.15 Uhr: Polizei gibt weitere Details zur Festnahme bekannt

Am Montagmorgen gibt die Polizei weitere Details zu dem festgenommenen Mann bekannt. Demnach habe es sich um einen 41-Jährigen gehandelt. Gegen 19.15 Uhr sei die Person durch einen Zeugen, der zuvor ebenfalls im Klinikum Nord war, auf der Leopoldstraße wiedererkannt worden – daraufhin konnten in der Nähe befindliche Polizisten den Mann festnehmen.

„Hinweise auf eine Bewaffnung oder Sprengmittel haben sich nicht ergeben. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung“, heißt es seitens der Polizei.

Update 21 Uhr: Mann stellt sich als Patient der Psychiatrie heraus

Die Polizei konnte den Mann am Abend ausfindig machen, wie ein Polizeisprecher erklärte. Er sei ein Patient der Psychiatrie, wohin die Beamten ihn zurückbrachten. Sprengstoff habe er nicht bei sich gehabt.

Ursprungsartikel

Alarm im Klinikum Nord: Am Sonntag (22.8.) gegen 15 Uhr soll ein Mann damit gedroht haben, für eine Explosion in dem Krankenhaus zu sorgen. Wie die Polizei berichtet, wollte der Mann unbedingt einen Chefarzt sehen, sonst würde er etwas zünden.

Derzeit bildet sich eine lange Schlange am Klinikum. Nicht alle wissen, was hier passiert sein soll.
Derzeit bildet sich eine lange Schlange am Klinikum. Nicht alle wissen, was hier passiert sein soll. © Dennis Werner © Dennis Werner

Hinweise darauf, dass er tatsächlich eine Bombe oder Waffe bei sich trug, gab es aber anscheinend keine. Kurz nach seiner Drohung verließ der Mann das Klinikum wieder. Die Polizei suchte die Umgebung umfangreich nach ihm ab, war dabei sogar mit Drohnen im Einsatz. Zahlreiche Polizisten waren rund ums Klinikum und im Hafenviertel im Einsatz. Der Mann konnte allerdings nicht gefunden werden, sodass die Polizei die Suche am späten Nachmittag einstellte.

Kontrollen am Klinikumseingang

„Wir gehen nicht davon aus, dass er seine Drohung ernst meinte“, heißt es dazu in der Leitstelle der Polizei. Darauf deutet schon die Tatsache hin, dass der Mann das Klinikum aus eigenen Stücken wieder verlassen hat.

Drohnenpiloten der Polizei sind im Fredenbaumpark im Einsatz. Die Drohnen kreisen über dem Klinikum und Umgebung. © Dennis Werner © Dennis Werner

Am Eingang des Klinikums bildete sich nach dem Vorfall eine lange Schlange gebildet – offenbar wurden alle Taschen der Besucher durchsucht, bevor sie ins Krankenhaus durften.

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Redaktion Dortmund
Leitender Redakteur, seit 2010 in der Stadtredaktion Dortmund, seit 2007 bei den Ruhr Nachrichten.
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In Lippstadt aufgewachsen, zum Studieren nach Hessen ausgeflogen, seit 2018 zurück in der (erweiterten) Heimat bei den Ruhr Nachrichten.
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