Konzert der Glen-Buschmann-Jazzakademie

Fritz-Henßler-Haus

DORTMUND Es stand auf der Kippe, es stand auf dem Semesterplan und es stand allen Beteiligten gut: das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Glen-Buschmann-Jazzakademie am Donnerstagabend im Fritz-Henßler-Haus (FHH).

von Von Didi Stahlschmidt

, 13.11.2009, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Absolvent Mark Szegedi am E-Piano.

Absolvent Mark Szegedi am E-Piano.

Die familiäre und entspannte Atmosphäre täuschte nicht über das Nervenflattern der Schüler hinweg – die dann aber auf der Bühne präzise auf den Punkt ihr Können unter Beweis stellten. Der Leiter der Akademie, Jochen Schrumpf, hatte öffentlich kritisiert, dass man nicht auf Kosten der Jugendlichen und für 200 Euro diesen Höhepunkt des Jahres absagen dürfte – und bekam intern von den Kollegen dafür viel Lob. „Wir müssen neue Modelle und neue Einnahmequellen suchen“ unterstrich Schrumpf. „Die Qualität darf nicht leiden und an den Schülern zu sparen, wäre fatal“.

Zumal die Jazzakademie mit 31 neuen Anmeldungen eine Rekord verzeichnet und sich damit bestätigt fühlt. Die Musik-Zöglinge dankten es allen Dozenten mit einem wunderschönen und facettenreichen Jazzabend. Vier Ensembles mit Piano, Saxophon, Gesang oder Gitarre spielten und bestachen allesamt durch exzellentes Fingerspitzengefühl und musikalische Raffinesse. Jung, frisch und talentiert werden diese Musiker ihren Weg beschreiten. Der graue Schleier des Haushaltsloches wurde hinweg gejazzt und man kann den Absolventen wie ihren Dozenten nur gratulieren. 

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