Kreiswehrersatzamt Dortmund wird aufgelöst

Bundeswehr-Reform

Die Bundeswehr-Reform hat auch Auswirkungen auf Dortmund. Das Kreiswehrersatzamt mit aktuell 67 Mitarbeitern wird aufgelöst. Erhalten bleibt nur eine Wehrdienst-Beratung mit sechs Dienstposten. Damit zählt Dortmund dann offiziell nicht mehr als Bundeswehr-Standort.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 26.10.2011, 10:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Kreiswehrersatzamt an der Leuthardstraße wird aufgelöst.

Das Kreiswehrersatzamt an der Leuthardstraße wird aufgelöst.

Das Kreiswehrersatzamt gibt es seit 1965 in Dortmund. Jährlich musterte der ärztliche Dienst mehrere tausend junge Männer. Zuletzt waren es rund 11.000 - bis zum Wegfall der Wehrpflicht zum 1. Juli vergangenen Jahres. Zuletzt kümmerte man sich um die Werbung von Freiwilligen für den Dienst beim "Bund". In diesem Zusammenhang gab es zuletzt noch zwischen fünf und zehn Musterungen pro Tag. 20 der 67 Mitarbeiter waren aber auch schon zu anderen Standorten abgeordnet. Nur teilweise Erleichterung herrscht in der Nachbarstadt Unna. Die Sorgen um eine Schließung des Bundeswehrstandorts haben sich zwar nicht bestätigt. Allerdings wird die Zahl der Stellen in der Glückauf-Kaserne nach den Plänen des Bundesverteidigungsministeriums von 1100 auf 630 reduziert. Aus dem Logistik-Batalloin wird ein Versorgungs-Batalloin.

Lesen Sie jetzt