Kritik an neuem Tedi-Parkhaus: nachts zu viel Licht, tagsüber zu viel Schatten

mlzTedi-Parkhaus

Der Parkhaus-Bau an der Tedi-Zentrale findet viel Zustimmung. Nun meldet sich jedoch ein Brackeler zu Wort, der diesen Neubau durchaus kritisch sieht.

Brackel

, 28.02.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das neue Tedi-Parkhaus am Brackeler Hellweg zwischen Brackel und Asseln ist so gut wie fertig. Während die Anwohner der umliegenden Straßen den Bau begrüßen, weil die Tedi-Mitarbeiter nun diese Straßen nicht mehr mit ihren Autos zuparken, gibt es nun auch eine negative Stimme. Ein Brackeler, der namentlich nicht genannt werden möchte, meint: „Bekannte und ich empfinden diese Stahlkonstruktion in seiner Länge und Geschosshöhe als neuen Schandfleck am Brackeler Hellweg, der einen sprachlos macht.“

„Warum kommt kein Protest?“

Er frage sich, so der Beschwerdeführer weiter, wie Tedi das Genehmigungsverfahren erfolgreich abschließen konnte, wo doch auf der nördlichen Hellweg-Seite Wohnbebauung vorliege. Er meint: „Und hier müsste doch wegen der überaus großen nächtlichen Lichtquelle durch die Parkhausbeleuchtung sowie Verschattung bei Tageslicht eine besondere bauliche Grenze gesetzt werden.“ Er wundere sich, dass bisher offenbar von Umweltverbänden und betroffenen Anwohnern kein Protest komme.

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Irritationen bei den Anwohnern gab es im September 2019 während der Bauphase der Parkhäuser, weil die Firma die Lärmschutzwand zum Hellweg hin abbaute. Darauf antwortete das Unternehmen damals: „Sobald alle Baumaßnahmen fertiggestellt sind, ist der Lärmschutz wieder gegeben und wird voraussichtlich durch das zusätzliche Gebäude besser sein.“

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