Kurzarbeit nimmt in Dortmund dramatisch zu

DORTMUND Bedenkliche Entwicklung: Wegen der Wirtschaftskrise brechen den heimischen Unternehmen die Aufträge weg. Doch statt Mitarbeiter zu entlassen, greifen die Firmenchefs (noch) zur Kurzarbeit. Folge: Die Zahl derer, die – konjunkturell bedingt – früher nach Hause geschickt werden, steigt rasant.

von Von Achim Roggendorf

, 17.03.2009, 10:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie es weiter geht? Dazu möchte Stefan Kulozik, Chef der Dortmunder Agentur für Arbeit, keine Prognose abgeben. Er ist einstweilen froh darüber, dass so viele Betriebe den „Rettungsschirm für den Arbeitsmarkt“ nutzen. „Das signalisiert zunächst einmal die Erwartung, eine wirtschaftlich schwache Phase ohne Entlassungen überbrücken zu können.“

Allerdings ist auch Kulozik kein Träumer: „Wir brauchen in absehbarer Zeit positive Signale.“ Sonst drohten Entlassungen. Doch im Moment sei die Situation von Unsicherheit geprägt. Sicher ist deshalb für Kulozik nur eins: „Das Tal ist noch nicht durchschritten.“

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