Lady-Fit-Betreiberin: „Habe mein Studio nicht freiwillig geschlossen“

Praxiserweiterung in Asseln

Die ehemalige Betreiberin des Fitnessstudios „Lady Fit“ in Asseln hätte ihr Studio gern behalten. Damit widerspricht einer anderslautenden Darstellung von vor einigen Tagen.

Asseln

, 04.11.2020, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Farina Hoppe hätte ihr Fitnessstudio "Lady Fit" an der Bronckhorststraße 4 in Asseln gern behalten

Farina Hoppe hätte ihr Fitnessstudio "Lady Fit" an der Bronckhorststraße 4 in Asseln gern behalten. © Andreas Schröter

Farina Hoppe (40) widerspricht unserem Bericht über die Praxis-Erweiterung des Asselner Zahnarztes Dr. Uwe Kiszka. Die Betreiberin des ehemaligen Fitnessstudios „Lady Fit“, dessen Räume an der Bronckhorststraße 4 die Praxis nun ebenfalls nutzt, sagt: „Ich habe mein Studio nicht freiwillig aufgegeben. Der Vermieter hat mir gekündigt. Hätte er das nicht getan, würde Lady Fit noch heute existieren.“

„Wir hatten eine familiäre Atmosphäre“

Für sie sei das damals - das Studio hat am 30. Juni 2019 geschlossen - sehr schwer gewesen. Das Studio sei hervorragend gelaufen und ihre Kundinnen hätten vor allem die familiäre Atmosphäre dort genossen.

Farina Hoppe: „Wenn da mal jemand ein familiäres Problem hatte, haben wir darüber gesprochen. Viele treiben jetzt gar keinen Sport mehr, weil ihnen die Alternativen zu Lady Fit fehlen. Viele Frauen schätzen in solchen Einrichtungen die Abwesenheit von muskelpumpenden Männern.“ Sie habe noch versucht, in Asseln vergleichbare Räume zu finden, die ebenerdig sind. Jedoch vergebens.

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Notgedrungen habe sie dann ihre Fitnessgeräte verkaufen und ihre Selbstständigkeit aufgeben müssen. Heute arbeitet sie als Angestellte bei dannyfit, der Trainingslounge am Phoenix-See. Nach ihrem Examen als Sport- und Gesundheitstrainerin 1999 hat sie bis 2007 in einer Klinik für manuelle Therapie in Hamm gearbeitet.

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