Lanstrop - willkommen in der Natur

Stadtteil-Serie / Folge 37

Viele Felder, ein Naturschutzgebiet - hier in Lanstrop lässt es sich gut aushalten. Besonders beliebt ist der jährliche Martinsmarkt im Stadtteil. Was Lanstrop sonst noch zu bieten hat? Das erklären wir in Folge 37 unserer Stadtteil-Serie.

LANSTROP

, 15.07.2015, 02:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die kath. St. Michael Kirche.

Die kath. St. Michael Kirche.

Kurzbiografie

Lanstrop ist ein durchaus kontrastreicher Stadtteil – Großsiedlung aus den 1960er-Jahren trifft auf alten Rittersitz aus dem 13. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wird der Stadtteil auch erstmalig urkundlich erwähnt – damals noch unter dem Namen „Lambsdorf“. Rund um den Stadtteil gibt es viele Felder und auch ein Naturschutzgebiet.

Lage

Der Stadtteil grenzt im Norden an Lünen und liegt nördlich von Kurl. Im Westen grenzt Lanstrop an Grevel und Hostedde.

Verkehr 

Über die Straße Friedrichshagen gelangt man nicht nur nach Lünen, sondern auch zum Anschluss an die Autobahn A2 – der schnellste Weg in die City. Wer hingegen die Lanstroper Straße in Richtung Osten fährt, kommt in die Nachbarstadt Kamen.

Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten

Einkaufsmöglichkeiten gibt es inmitten der Großsiedlung. 

Wohnumfeld

Die dichte Bebauung in der in den 1960er-Jahren errichteten Großsiedlung Lanstrop ist umgeben von vielen Feldern. Dennoch ist ein Nord-Süd-Kontrast deutlich erkennbar. Im südlichen Teil lockert die Bebauung auf. Hier stehen mehrere, meist zweigeschossige Mehrfamilienhäuser. Zwischen den beiden Polen liegt eine Kleingartenanlage, die Kirche St. Michael und schließlich das Haus Wenge, ein ehemaliger Adels- und Rittersitz aus dem 13. Jahrhundert, inmitten eines kleinen Parks.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Das ist Lanstrop

Lanstrop ist ein Stadtteil mit vielen Grünflächen. Die kath. St. Michael Kirche zählt zu den imposantesten Gebäuden in Lanstrop. Was es dort sonst noch gibt? Wir haben einen Foto-Rundgang gemacht.
14.07.2015
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Hier wohnen viele Lanstroper: Die Siedlung rund um die Färberstraße.© Foto: Oliver Schaper
Hat einen festen Platz im Veranstaltungskalender: Der Martinszug der St.-Michael-Gemeinde rund um den Kirchplatz.© Foto: Oliver Schaper
Viele Besucher kommen jedes Jahr zum Martinsmarkt an der katholischen St.-Michael-Kirche.© Foto: Oliver Schaper
Der Trödelmarkt Brukterer GS.© Foto: Oliver Schaper
Brukterer GS: Die Neugestalltung des Sinnesgarten.© Foto: Oliver Schaper
Jedes Jahr gibt es in Lanstrop einen Maibaum.© Foto: Oliver Schaper
Eine Institution im Stadtteil: Anwalt Spieß.© Foto: Oliver Schaper
Die inklusive Freizeit auf Hof Mowwe.© Foto: Oliver Schaper
Der große Park an der Färberstraße.© Foto: Oliver Schaper
Gehört natürlich auch zum Stadtteil: die Freiwillige Feuerwehr.© Foto: Oliver Schaper
Hübsch: Der Pilz im Park.© Foto: Oliver Schaper
Eine der längsten Straßen im Stadtteil: die Lanstroper Straße.© Foto: Oliver Schaper
Ein Gruppenfoto vom Sommerfest des MGV Frohsinn.© Foto: Oliver Schaper
Das Osterfest im GV auf der Lauke zieht immer reichlich Besucher an.© Foto: Oliver Schaper
Die kath. St. Michael Kirche.© Foto: Oliver Schaper
Ein Bild vom Großelterntag im kath. Gemeindehaus St. Michael.© Foto: Oliver Schaper
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Familientauglichkeit

In Lanstrop gibt es eine Grundschule und drei Jugendfreizeitstätten sowie zwei Kitas mit insgesamt 130 Plätzen.

Leben im Alter 

Etwas über 19 Prozent der Einwohner des Stadtteils sind älter als 67 Jahre. Für sie bietet Lanstrop drei Seniorenbegegnungsstätten.

Stadtteilleben 

Wenn einmal im Jahr rund um die St. Michael-Kirche der Martinsmarkt stattfindet, dann tummeln sich hunderte große und kleine Besucher mit ihren bunten Laternen zwischen den vielen hübschen Holzhütten. Auch ein Bühnenprogramm wird vor und nach dem Umzug geboten – eine rundum gelungene Sache mit ganz besonderer Atmosphäre.

Unser Tipp 

Ein Spaziergang durch den kleinen Park mit Blick auf das Haus Wenge ist ein absolutes Muss. 

Sie haben noch Hinweise zu Ihrem Stadtteil? Wir freuen uns über Ihren Kommentar unter diesem Artikel.

 

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