Raserszene

Laute Musik und schnelles Beschleunigen: Polizei kontrolliert mehrere Hundert Autos

Nach den Unfällen am vergangenen Wochenende hat die Dortmunder Polizei auch die vergangenen beiden Tage vermehrt die Treffpunkte der Raser-, Poser- und illegalen Tuningszene kontrolliert.
Die Polizei führte in der Nacht auf Donnerstag (3.06) einige Schwerpunktkontrollen zur Raserszene durch. © picture alliance / dpa

Wall, Hafen sowie Phoenix-See und Phoenix-West sind als Treffpunkte der illegalen Raserszene bekannt. Daher kontrolliert die Polizei hier fast jedes Wochenende das Treiben. So auch an den vergangenen zwei Abenden.

Laut Polizei seien mehr als 300 Fahrzeuge und fast 500 Personen im Zuge dessen kontrolliert worden. In der Nacht zu Samstag (11.6.) fertigten die Beamten 20 Anzeigen wegen diverser Verkehrsverstöße und eine wegen einer Ordnungswidrigkeit. Außerdem bekam eine 24-jährige Dortmunderin eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung. Sie soll ihren Führerschein gefälscht haben.

In der Nacht drauf gab es 38 Anzeigen, unter anderem wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis und Rotlicht-Verstößen. Zudem gibt die Polizei an, 16 Verwarngelder verhängt zu haben.

Positiv auf Drogen getestet

An der Heiligegartenstraße kontrollierten die Beamten gegen 0.50 Uhr einen Fahrer. Bei ihm bestand der Verdacht des Betäubungsmittelkonsums. Er ließ sich freiwillig auf Drogen testen. Der Vortest verlief positiv auf Amphetamine. Der 21-jährige Dortmunder wurde mit zur Wache genommen. Dort wurde ihm Blut abgenommen.

Später in der Nacht wurde es vor allem rund um den Wall laut. Angehörige der Szene sollen den Beamten hier durch laute Musik und starkes Beschleunigen aufgefallen seien. Die Polizei richtete daraufhin eine Kontrollstelle am Ostwall ein.

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