Lautstarke Kritik aus hellen Kehlen

12.09.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Huckarde Ob NRW-Familienminister Armin Laschet in Düsseldorf wohl die Ohren geklingelt haben? Laut genug waren die Rasseln und Hupen, mit denen Mädchen und Jungen aus Huckarder Kindertageseinrichtungen jetzt gemeinsam mit Erzieherinnen und Eltern auf dem Huckarder Marktplatz gegen das geplante Kinderbildungsgesetz (KiBiz) protestierten.

Die Aufmerksamkeit der Besucher des Wochenmarktes hatten sie jedenfalls sicher. Viele Frauen und Männer stoppten am Infostand und erkundigten sich nach dem Anliegen.

Erzieherinnen, Eltern und Kinder hatten ihren Protest deutlich sichtbar auf Plakate gemalt. "Ene, mene, meck - das KiBiz muss weg" oder "Erst Rinderwahn, bald Kinderwahn" lauteten einige der Parolen, die eines zum Ausdruck bringen wollten: "Wir fürchten, dass Eltern künftig mehr für die Betreuung im Kindergarten bezahlen müssen und dass es jedes Jahr neue Verhandlungen darüber gibt, was in einer Einrichtung benötigt wird oder nicht", brachte es Rita Brandt (Astrid-Lindgren-Kindergarten) auf den Punkt.

Das Personal der Kindertageseinrichtungen sei verunsichert, ergänzt SPD-Landtagsabgeordnete Annegret Krauskopf.

Erzieherinnen und Eltern sammelten deshalb Unterschriften gegen das KiBiz, die über die SPD-Ratsfraktion nach Düsseldorf geleitet werden. Bre

Erzieherinnen, Eltern und Kinder aus Huckarde nehmen am Samstag (15.9.) an der Protestaktion in Düsseldorf teil. Treffpunkt: 11.30 Uhr Dortmunder Hauptbahnhof.

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