Lehrstellenmarkt ist trotz Krise sehr stabil

DORTMUND Guter Nachwuchs bekommt auch in Zukunft in Dortmund eine Chance. Anders als auf dem Arbeitsmarkt sind die Aussichten auf dem Ausbildungsmarkt für 2009 nicht so düster.

von Von Achim Roggendorf

, 21.03.2009, 10:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lehrstellenmarkt ist trotz Krise sehr stabil

Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise sieht es auf dem Ausbildungsmarkt gut aus.

Dabei schlägt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Alarm. Danach halte sich im Ruhrgebiet vor allem die exportabhängige Industrie mit neuen Lehrverträgen zurück.

Die IHK Dortmund kann diese Tendenz jedoch nicht bestätigen. Der stellvertretende IHK-Chef und Ausbildungsexperte Claus-Dieter Weibert wollte zwar auf Anfrage nicht ausschließen, dass es vielleicht bei kleineren und exportorientierten Unternehmen und denen, die von der Automobilindustrie abhängen, ein Umdenken in Sachen Ausbildung gibt. "Gleichwohl sehen wir aber keine Veränderungen bei der Anzahl der Lehrstellen."Fachkräfte für die Zukunft

Trotz Wirtschaftskrise wollten die Firmen an ihren Ausbildungsplänen festhalten oder die Kapazitäten sogar erhöhen, betonte Weibert. Die Unternehmen begründen dies damit, dass die derzeitige Geschäftslage nicht so wichtig sei wie die Sicherung der Fachkräfte für den nächsten Aufschwung. Auch wenn die Krise den Ausbildungsmarkt nicht so hart treffen sollte, in einem sind sich IHK und Handwerkskammer (HWK) sicher: Es wird, weil es weniger Bewerber gibt, auch weniger Verträge und damit keine weitere Rekordzahlen geben. Zur Erinnerung: Die IHK registrierte zwischen Januar und Dezember 2008 5249 neue Verträge (plus 222); die HWK vermeldete ebenfalls einen Zuwachs um 674 auf 4367 Plätze.

Lesen Sie jetzt
Münsterland Zeitung Dating-Show auf RTL
„Der Bachelor“: Jenny-Fleur aus Dortmund und Sebastian verbinden Erfahrungen der Vergangenheit