Lernen am Bach wird es nicht geben, aber vielleicht einen Naschweg

Emscher-Renaturierung

Bei der Renaturierung der Emscher bekommt auch der Roßbach wieder ein natürliches Bett. Der Umbau macht Fortschritte, Ende 2019 soll er Huckarde erreichen. Mit Folgen für die Urbanusschule.

Huckarde

, 02.08.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lernen am Bach wird es nicht geben, aber vielleicht einen Naschweg

Noch vor wenigen Jahren – hier ein Archivbild aus dem Jahr 2015 – war der Roßbach ein streng regulierter Bach in einem Betonbett. Das ändert sich gerade. © Archiv

Die Urbanusschule wird von der Öffnung eines Betriebsweges profitieren, die die Emschergenossenschaft in einem Schreiben an die Bezirksvertretung ankündigte.

Zwischen Braunsbergweg und Roßbachstraße soll der Weg geöffnet werden.

Damit gäbe es nicht nur einen zusätzlichen Spazierweg, sondern auch eine „relativ verkehrssichere Verbindungsachse für Radfahrer und Fußgänger“, von der auch –je nach Wohnort – die Urbanus-Grundschüler profitieren könnten. Profitieren sollen die Schüler und die Huckarder Bürger aber auch von dem neuen Stück Natur, das durch die Naturrierung entsteht.

Außerschulischer Lernort für die Urbanusschule

„Im Rahmen der Kooperation ‚Gemeinsam für das Neue Emschertal‘ erwägen wir überdies die Errichtung eines Rastplatzes. Neben Lehnbänken für die älteren Huckarder Bürger soll hier ein außerschulischer Lernort für die Urbanusschule geschaffen werden“, heißt es in dem Schreiben der Emschergenossenschaft an die Vorortpolitiker. Dabei soll die Idee des Naschweges aufgegriffen werden und an den Zäunen Wein gepflanzt werden. Nicht vorgesehen ist dagegen die Einrichtung eines „Blauen Klassenzimmers“, wie es das Phoenix-Gymnasium in Hörde an der renaturierten Emscher bekommen hat. Dort ist jetzt Naturkunde vor Ort möglich. In Huckarde geht das für die Urbanusschüler nicht. Eine Begutachtung ergab, dass der freie Zugang zur künftigen Roßbach-Aue zu gefährlich wäre.

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