Projekt für Dortmunder Schüler: Lernfabrik 4.0 geht in die heiße Phase

mlzLernfabrik 4.0

Wenn aus Geschichte Zukunft wird: Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westhausen sollen künftig Schüler das Berufsleben kennenlernen. Die Macher setzen ihre Hoffnung vor allem in eines.

Bodelschwingh

, 23.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wirtschaft und Schule sollen näher zusammenrücken – so das erklärte Ziel von Wenke Völkmann-Gröne. Die Geschäftsführerin der Maschinenfabrik Völkmann in Bodelschwingh ist die Impulsgeberin für das Projekt „Lernfabrik 4.0“.

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und der Handwerkskammer möchte Völkmann-Gröne das Gelände der ehemaligen Zeche Westhausen zu einem außerschulischen Lernort machen. Einem Lernort für die praktischen Dinge, der Schüler in der Berufswahl unterstützen kann.

Die Betriebe auf dem Gelände werden von diesem Projekt nicht negativ beeinflusst. Im Gegenteil: „Wirtschaft und Bildung werden hier verzahnt“, sagt Wenke Völkmann-Gröne. „Die hiesigen Betriebe sollen mit den Schulen zusammenarbeiten und können so vielleicht sogar Azubis gewinnen.“

Das Konzept soll 2020 stehen

Auch das Bergbaumuseum auf dem Zechengelände bleibe „selbstverständlich“ bestehen. „Die Lernfabrik soll die Zusammenarbeit im Stadtbezirk stärken, nicht schwächen“, sagt Völkmann-Gröne.

Derzeit befinde sich das Projekt in der weiteren Konzeptionsphase, Anfang 2020 werde es konkreter, so Frank Grützenbach von der Wirtschaftsförderung. „Das Konzept soll im kommenden Jahr stehen.“

Das Grundgerüst stehe bereits und somit auch das Zentrum der Lernfabrik: Vor allem der Bereich an der Straße Rohdesdiek rund um die Maschinenfabrik soll als außerschulischer Lernort genutzt werden.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Meistgelesen