„Pottsalat“: Lieferservice versorgt bald auch hungrige Dortmunder

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Knackige Salate und Bowls: Mit ihrem Lieferservice haben die Gründer von „Pottsalat“ in Essen Erfolg. Noch in diesem Jahr kommen sie nach Dortmund. Eine Überraschung gibt es jetzt schon.

Südost-Stadt

, 27.08.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Salate heißen „Grüne Inge“ und „Fitte Gitte“, die Bowls tragen Namen wie „Aladdins Wunderbowl“ oder „Dieter Bowlen“. Und den Leuten in Essen scheinen sie richtig gut zu schmecken. Denn das Unternehmen ist dort so erfolgreich, dass es bald auch Dortmunder Kunden beliefern wird.

„Wir sind Pottsalat“

„Wir sind Pottsalat“, erzählt Alexandra Künne (32). Gemeinsam mit Ben Küstner und Pia Gerigk hat sie den Lieferservice 2017 in Essen gegründet. „Alexandra hat Ernährungswissenschaften studiert, ich habe Gastronomie-Erfahrung in einer Burgerbude gesammelt“, erzählt Ben Küstner. Seit einem Jahr verstärkt Silke Schang das Pottsalat-Team. Sie wird als Store-Managerin den Dortmunder Standort betreuen.

„Pottsalat“: Lieferservice versorgt bald auch hungrige Dortmunder

Das Pottsalat-Team aus Essen arbeitet bald in Sichtweite des Florianturms (v.l.): Ben Küstner, Silke Schang, Pia Gerigk uns Alexandra Künne renovieren gerade den neuen Standort am Rheinlanddamm. © Martina Niehaus

Und das ist der Rheinlanddamm 8, nah an der U-Bahn-Station Märkische Straße. Noch gibt es viel zu renovieren in den kürzlich angemieteten Räumen. „Wir gehen davon aus, dass wir ab dem Spätherbst unsere Kunden von hier aus beliefern können“, sagt der 34-jährige Ben Küstner.

Die Idee war damals aus der eigenen Erfahrung heraus geboren: „Gesundes Essen am Arbeitsplatz - das waren Dinge, die gar nicht zusammenpassten“, erzählt Ben Küstner. Ein Problem, mit dem er offenbar nicht alleine steht: Die Kundschaft war sofort da.

Dass der „Pottsalat“ auf Anhieb so erfolgreich werden würde - damit hatten die Gründer erst gar nicht gerechnet. „Das hat sofort eingeschlagen, vor allem bei Firmen, die bei uns in der Mittagspause bestellen. Wir kamen bei dem großen Ansturm kaum noch hinterher“, erinnert sich Alexandra Künne an die Anfänge. Die Kunden bestellen heute bis zu eine Woche im Voraus.

Gratis-Salat zur Eröffnung

Das Konzept: Frische Zutaten aus der Region, saisonale Produkte. Bestellt wird online oder telefonisch. „Das machen rund 90 Prozent unserer Kunden“, sagt Ben Küstner. Auf der Homepage kann man sich seine Salate und Bowls auch selbst kombinieren. Der Lieferservice bewegt sich in einem Umkreis von acht bis zehn Kilometern - weiter, als es normalerweise mit drei oder vier Kilometern üblich ist.

Auch bei Verpackung und Lieferung steht Nachhaltigkeit im Vordergrund: Die Salate stecken in Papiertüten, ausgeliefert wird mit dem Rad, dem E-Roller oder Scooter. Mit Öko-Strom. „Man kann natürlich auch gerne vorbestellen und abholen“, sagt Alexandra Künne. Ein Restaurant soll der Standort am Rheinlanddamm allerdings nicht werden. „Wir bleiben ein Lieferservice“, betont Ben Küstner.

Bis es soweit ist, müssen sich die Dortmunder noch einige Wochen gedulden. Doch Küstner hat eine Überraschung parat: „Ab Mittwoch kann man sich bei uns auf der Homepage unter www.pottsalat.de auf einer Warteliste eintragen. Dann gibt es als Eröffnungsangebot den ersten Pottsalat gratis.“

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