Lokalpolitiker stimmen gegen ein pauschales Parkverbot in Teilen der Singerhoffstraße

Park-Ärger in Hombruch

Bündnis 90/Die Grünen wollten ein pauschales Parkverbot, herausgekommen ist ein Kompromiss für die Singerhoffstraße. Kinderwagen- und Rollstuhlfahrer können trotzdem aufatmen.

Hombruch

, 21.03.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jeweils in Höhe der in den Gehweg ragenden Treppen soll das Parken in der Singerhoffstraße bald verboten werden.

Jeweils in Höhe der in den Gehweg ragenden Treppen soll das Parken in der Singerhoffstraße bald verboten werden. © Rezek

In einem Antrag an die Bezirksvertretung (BV) forderte Bündnis 90/Die Grünen die Verwaltung auf, das Gehwegparken zwischen der Singerhoffstraße 13 und 17 zu verbieten. Sie begründen den Schritt damit, dass der Gehweg auf Höhe der Haustreppen zu schmal ist. Dies schränke Fußgänger und vor allem Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen ein.

Der Antrag fand in der Bezirksvertretung keine Zustimmung. SPD-Politiker begründeten ihre Haltung damit, dass man Anwohnern nicht verbieten könne, verkehrsgerecht zu parken. Noch mehr Druck durch Parkverbote seien für den Abschnitt in der Singerhoffstraße kontraproduktiv.

CDU macht einen Kompromissvorschlag

Hans-Jürgen Grotjahn, der CDU-Fraktionsvorsitzende in Hombruch, machte einen Kompromissvorschlag. Statt das Parken im Bereich zwischen der Singerhoffstraße 13 und 17 durchgehend zu verbieten, könnten auf Höhe der Treppen Sperrflächen markiert werden. Abgesehen von einer Enthaltung des parteilosen Politikers Klaus-Werner Schröter wurde der veränderte Antrag mehrheitlich angenommen.

Falls die Verwaltung den Antrag der Bezirksvertretung umsetzt, passen in Zukunft auch Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrer zwischen Autos und Treppen. Aktuell müsste man für einige Meter auf die Straße ausweichen, um vorwärts zu kommen.

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