Lokführerstreik - viele Züge in Dortmund fallen aus

Lage am Hauptbahnhof

Offiziell sollte der Streik der Lokführergewerkschaft GDL erst um 21 Uhr beginnen. Doch schon zuvor fielen erste Züge am Dortmunder Hauptbahnhof aus. Wir berichten vom Beginn des Streiks, der bis 6 Uhr am Mittwoch andauern soll.

DORTMUND

, 07.10.2014, 20:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Inzwischen hat der Streik auch offiziell begonnen. Streikposten der Lokführergewerkschaft GDL sind vor dem Hauptbahnhof aufgezogen. Im Bahnhofsgebäude sind die ersten Reisenden gestrandet. Die Schlange vorm Infoschalter der Bahn wächst kontinuierlich. Im Gespräch mit unserem Reporter zeigten sich einige Reisende verärgert über die Informationspolitik der Bahn. In den Zügen und vor der Abfahrt sei nichts über einen Ausfall gesagt worden. Ein anderer Fahrgast lobte das Krisenmanagement der Bahn. Er hatte ohne große Diskussion einen Hotel-Gutschein erhalten. Generell versucht die Bahn gestrandete Fahrgäste mit Taxen nach Hause zu bringen oder in einem Hotel mit einem Bett zu versorgen.

Kurz vor dem offiziellen Streikstart häufen sich die Zugausfälle in Dortmund. Auch Fernzüge nach Berlin und München sind betroffen. Unser Reporter im Hauptbahnhof berichtet von einer ruhigen Lage. Noch gibt es keine langen Schlangen vor den Info-Schaltern der Deutschen Bahn.

Am Dortmunder Hauptbahnhof werden bislang Regionalzüge nach Iserlohn und Aachen sowie eine S-Bahn der Linie 1 als streikbedingte Ausfälle durchgesagt und angezeigt. Die Bahn rät dringend davor ab, am Dienstagabend mit dem Zug zu fahren. Allerdings sind nach bisherigen Angaben Privatbahnen vom Streik nicht betroffen. Nach Angaben der Bahn ist man für den Fall gewappnet, dass Reisende in Dortmund stranden. Man halte Hotelkapazitäten vor, hieß es dort.  

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