Lüner randaliert am Dortmunder Hauptbahnhof

"Ich wohne in der Arschkopfstraße 15"

"Jungs, euch hat die Gestapo geschickt"; "Ich wohne in der Arschkopfstraße 15"; "Ihr Spinner gehört zurück ins dritte Reich". Es war ein Feuerwerk der Geschmacklosigkeiten, was sich Beamte der Bundespolizei am Montag von einem Lüner im Dortmunder Hauptbahnhof gefallen lassen mussten. Auslöser war ein Saft.

DORTMUND/LÜNEN

, 27.08.2014, 11:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mitarbeiter des Geschäfts hatten daraufhin die Bundespolizei verständigt, die feststellte, dass der Lüner schon mehrfach aufgefallen ist und gegen ihn diverse Verfahren wegen ähnlichem Verhalten vorliegen.  Auf dem Weg zur Wache, wo der Wohnsitz festgestellt werden sollte, begann der 30-Jährige dann offenbar, sich in Rage zu reden. Er belehrte die Beamten juristisch über ihr Verhalten und erklärte, gleich wieder auf freien Fuß gesetzt werden zu müssen.

"In der Arschkopfstraße 15", war seine Antwort auf die Frage der Beamten, wo er wohne. Eine Durchsuchung nach einem Personalausweis quittierte er mit den Worten "Jungs, euch hat die Gestapo geschickt. Als Hitlerjunge wart ihr noch anders drauf, ihr Spinner gehört zurück ins dritte Reich geschickt." Und zum Abschluss zeigte er den Beamten einen Hitlergruß. Trotz der widrigen Umstände konnten die Beamten die Identität des Mannes feststellen. Er wurde danach auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Diebstahl, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie ein Bußgeldverfahren wegen falscher Namnesgabe.

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